Förderverein unterstützt Tenniscamp des Tennisclub Kottenforst
Der TCK kennt kein Sommerloch!
Swisttal-Buschhoven. Ein herzliches Dankeschön ging an die Freunde und Förderer der Kinder- und Jugendarbeit in Swisttal e.V. für ihren großzügigen Zuschuss zu dem diesjährigen Tenniscamp des Tennisclub Kottenforst in Höhe von 700 Euro. Der erste Vorsitzende Jörg Ziegler nahm letzten Freitag während der mit 40 Teilnehmern gut besuchten Abschlussveranstaltung den symbolischen Scheck von Heinz-Dieter Stein gerne entgegen. Das zur festen Größe im Kalender des TC Kottenforst etablierte Tenniscamp, das in den letzten beiden Wochen der Sommerferien statt fand, fand auch in diesem Jahr wieder regen Zuspruch und war - auch dank bester äußerer Bedingungen - wieder ein voller Erfolg. Die Bekannt- und Beliebtheit des Camps war unter anderem auch an den Wohnorten der Kinder erkennbar, die aus Duisdorf, Rheinbach und Meckenheim nach Buschhoven gekommen waren. In der ersten Woche trainierten 27 Kinder bis elf Jahre und in der zweiten Woche 34 Kinder bis 17 Jahre auf der idyllisch gelegenen Tennisanlage am Waldrand in Buschhoven. Bestens ausgerüstet mit einem eigenen Teilnehmer-Shirt und einer Trinkflasche für Erfrischungen zwischendurch, gab es am Vor- und am Nachmittag je zwei Stunden Tennistraining. Dazwischen lag eine Mittagspause, in der das TCK-Bewirtschaftungsteam - Ehepaar Lamberty - die Trainer und Teilnehmer wie immer erstklassig versorgte.
Sportliche und soziale Entwicklung
Insgesamt acht Trainer waren im Einsatz, darunter viele Lizenztrainer sowie Trainer-Neuling Tobi Hartmann, der bereits Turniererfahrung hat und im Camp erste Eindrücke als Übungsleiter sammeln konnte. Im Vordergrund stand neben der sportlichen, taktischen und spielerischen vor allem die soziale Entwicklung und die Stärkung der sozialen Kompetenz, ohne die ein gemeinsames Training unmöglich ist. Es galt, in vielen Mannschaftsspielen Alters- und Geschlechtergrenzen zu überwinden. So spielten bessere Spieler mit weniger geübten, um den Teamgedanken zu festigen. Nicht nur tennisspezifische und koordinative Übungen auf den vorhandenen sieben Plätzen, sondern auch Läufe durch den angrenzenden Kottenforster Wald und der Besuch der Buschhovener Eisdiele gehörten zum Programm der abwechslungsreichen Tage.
„Champ of the Camp“
Am Ende jeder Woche wurde jeweils ein „Champ of the Camp“-Turnier mit vielen Pokalen für die Gewinner ausgespielt.
Auf der Abschlussveranstaltung am Abend des letzten Camp-Tages gab es neben der Siegerehrung Leckeres vom Grill und ein Public-Viewing des Fußballspiels Bayern München gegen Chelsea. Eine Zeltstadt auf der Grünfläche des Clubs, eine gruselige Nachtwanderung mit „Schockeffekten“ beim Ertasten von Schweinefüßen und lebenden Mehlwürmern und Geistern im Nebelmaschinen-Dunst und ein gemütliches Lagerfeuer rundeten zwei tolle Campwochen ab.
Trainer Jan Meller fand: „Der gesellige und lang anhaltende Ausklang beim Lagerfeuer ist eine weitere Bestätigung für ein sehr gelungenes Camp“, das erst am nächsten Morgen mit einem gemeinsamen Frühstück sein Ende fand.
