Allgemeine Berichte | 06.03.2019

VHS-Vortrag

„Der Wolf ist zurück“

Am Mittwoch, 13. März, 19 Uhr in der Meckenheimer Theodor-Heuss-Realschule

Rheinbach. Gerade erst hat ein Naturfotograf im Hohen Venn beeindruckende Fotos von einem Wolf gemacht, der sich offensichtlich in der Eifel sehr wohlfühlt. Bis September 2018 gab es allein in NRW 40 Wolfnachweise, bundesweit letztes Jahr mehr als 70 Rudel und Einzeltiere.

Überspitzt gesagt, hat sich der Wolf damit selbst auf die Themenliste der Vorträge bei der VHS-Voreifel gesetzt. Wenn Hans Troullier am Mittwoch, 13. März, 19 Uhr in der Meckenheimer Theodor-Heuss-Realschule, Königsberger Straße 30 zum Thema „Der Wolf ist zurück!“ spricht, geht es um Fragen, die man sich als Waldspaziergänger vielleicht schon beantworten lassen sollte, bevor man dem scheuen grauen Gesellen einmal begegnet.

Der Dozent ist aktiv in der NABU Ortsgruppe Bonn und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema.

Im Kottenforst wurde der letzte Wolf 1836 erlegt – 24 Jahre, nachdem die Gebrüder Grimm den schlechten Ruf des letzten großen Beutegreifers in Deutschland mit ihren Märchen vom „Wolf und die sieben Geißlein“ und „Rotkäppchen“ verfestigt hatten. Umso wichtiger ist es heute, sachlich über das Thema zu sprechen und auch die unterschiedlichen Sichtweisen von Wolfsfreunden- und Skeptikern darzustellen.

Um besser planen zu können, bittet die VHS Voreifel um schriftliche Anmeldung. Weitere Infos zum Vortrag gibt es unter www.vhs-voreifel.de oder per Tel. unter (0 22 26) 92 19 20; der Teilnehmerbeitrag in Höhe von 3 Euro wird an der Abendkasse entrichtet.

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