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Antrittsbesuch der Deutschen Weinkönigin Carolin Klöckner an der Ahr

„Der gemeinschaftliche Gedanke steht im Vordergrund“

Majestäten waren auch im „Hospiz im Ahrtal“ und in der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ zu Gast

„Der gemeinschaftliche
Gedanke steht im Vordergrund“

Flankiert von (von links) Rudi Frick (Beigeordneter Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler), Ahrweinkönigin Annika Schooß, Jörn Kampmann (Geschäftsführer Landesgartenschau 2022), LaGa-Maskottchen „Ahrvin“ und Christian Senk (Geschäftsführer Heilbad Gesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler) trugen sich die Deutsche Weinkönigin Carolin Klöckner (Mitte) und ihre Prinzessinnen Inga Storck (rechts) und Klara Zehnder (links) ins Goldene Buch der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler ein.DU

09.12.2018 - 14:00

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Pünktlich zum Beginn der Adventszeit durften sich das Ahrtal und die Kreisstadt über royale Gäste freuen, stattete doch die amtierende deutsche Weinkönigin Carolin Klöckner mit ihren Prinzessinnen Inga Storck und Klara Zehnder dem Weinanbaugebiet Ahr ihren Antrittsbesuch ab. Und der hielt für die 70. Deutsche Wein-Monarchin ein abwechslungsreiches, durch den Verein Ahrwein organisiertes Programm bereit. Der Begrüßung am Freitag im Heppinger Weinquartier Burggarten folgten Besuche der Weingüter Peter Kriechel (Bad Neuenahr-Ahrweiler/Walporzheim), J. J. Adeneuer (Bad Neuenahr-Ahrweiler) und Nelles (Bad Neuenahr-Ahrweiler/Heimersheim) inklusive eines Zwischenstopps im Restaurant „Vinetum“ mit Vertretern des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Nassau (Kreisgruppe Ahrweiler).

Am Samstag gastierten alle bei den Weingütern Max Schell (Rech), Burggarten (Bad Neuen-ahr-Ahrweiler/Heppingen) sowie Ahrweiler Winzerverein und später auch in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker und beim traditionellen Nikolausmarkt der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr. Ein Eintrag ins Goldene Buch der Verbandsgemeinde Altenahr durfte ebenfalls nicht fehlen.

Der anschließende Winzerabend bot dann zahlreiche Gelegenheiten, sich kennenzulernen und jede Menge Weinwissen auszutauschen. Sonntags sorgte nicht nur das Weingut Coels (Ahrweiler), sondern auch das Hospiz im Ahrtal bei Carolin Klöckner und ihren Prinzessinnen für sichtlichen Eindruck. Im Hospiz erhielten die Weinköniginnen einen Einblick in die facettenreiche Hospizarbeit und konnten sich parallel dazu die aktuelle Kunstausstellung – passenderweise zum Thema Wein – mit Gemälden und Fotografien von Christa Nelles, Hans-Jürgen Vollrath und Stephan Maria Glöckner anschauen. Im Restaurant „Prümer Gang“ im Herzen von Ahrweiler trugen sich die Gäste ins Goldene Buch der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler ein und besuchten danach den Weihnachtsmarkt. In Person der ehemaligen Ahrweinkönigin Theresa Ulrich stand den Damen eine Wein-affine und erfahrene „Reiseführerin“ während des Wochenendes zur Verfügung. „Der erste Satz, der uns zum Weinanbaugebiet Ahr gesagt wurde, war klein aber fein, und genau das haben wir hier in einer sehr schönen Vielfalt kennengelernt. Vor allem der gemeinschaftliche Gedanke mit einem starken Zusammenhalt steht an der Ahr stark im Vordergrund. Wir kommen auf jeden Fall gern wieder“, zog Carolin Klöckner ein rundum positives Fazit ihres Besuchs im Ahrtal.

Die 23-jährige Carolin Klöckner stammt aus Vaihingen/Enz in Württemberg und geht als 70. Deutsche Weinkönigin in die Geschichte ein. Sie studiert Agrarwissenschaften und lernte im elterlichen Nebenerwerbsbetrieb Landwirtschaft und Weinbau kennen. Ihre Prinzessinnen Inga Storck (24) und Klara Zehnder (22) stammen aus der Pfalz und aus Franken.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat Andreas Biebricher:"Die ... Grünen ... maßen sich an, alleine zu definieren, was richtig ist, was man sagen darf und was nicht, kurz: was politisch und moralisch korrekt ist. Andersdenkende werden in die Ecke gestellt und stigmatisiert. Das ist intolerant und undemokratisch." --- Wie Recht Herr Biebricher damit hat! Und meine Anerkennung, den Mut zu haben dies so klar zu formulieren!
juergen mueller:
Dieses Thema geht uns ALLE an und ich stelle einfach mal in den Raum, dass die überwiegende Mehrheit der Ratsmitglieder, u.damit meine ich in erster Linie diejenigen der CDU,Freie Wähler sowie natürlich die AfD, die sich in Sachen Integration ja bereits einen Negativ-Namen gemacht hat u.macht im Aufsuchen einer Badeanstalt eine Minderheit ausmacht.Deshalb wäre eine Bürgerbefragung das Ziel gewesen.Das was hier mal wieder "im kleinen Rahmen" beschlossen wurde nenne ich intolerant u.undemokratisch.Die Aufklärungsarbeit von CDU-Biebricher ist widersprüchlich u.spiegelt seine alleinige Auffassung/Meinung dar,die zumindest mich nicht im geringsten interessiert,da sie kein Maßstab für die der Bürgerschaft darstellt.Politisch wurde sich (auch) mal wieder selbst übertroffen,indem Bade- u.Schulordnung Gegensätze aufzeigen,die inakzeptabel sind.Das was Sie,Herr Biebricher, hier predigen hat mit Offenheit,Respekt,Toleranz u.Aufeinanderzugehen nicht das Geringste zu tun.Das ist pure Polemik.
Uwe Klasen:
Mit den Worten einer (berühmten) Zeitgenossin: "Nun sind sie halt da! - Wir schaffen das!"

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JAHN, SABIENE :
Danke der Redakteurin für diesen guten Beitrag, der detailverliebt die Stimmung des Abends wiedergibt. Eine schöne Sprache hat sie. Ein kleiner Fehler ist leider unterlaufen. Nicht in Lahnstein fließen Rhein und Mosel zusammen, sondern in Koblenz. Das aber schmälert nicht den ansonsten gut recherchierten Beitrag. Glückwunsch Lahnstein, es war ein schöner Anlass in dieser tollen Stadt zu gastieren. Feiert froh durch das neue Jahr, Euerm Jubiläumsjahr! Beste Grüsse, Sabiene Jahn
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