Allgemeine Berichte | 13.09.2017

Volkshochschule Voreifel mit interessantem Vortrag von Professor Wolfgang Hachtel

Der „geopferte Rhein“

VHS-Vortrag handelt um Lebensader und Lebensraum am 21. September

Rheinbach/Wachtberg. So spektakulär der Titel des VHS-Vortrags von Professor Wolfgang Hachtel, „Der geopferte Rhein“, ist, so groß ist die Bedeutung des europäischen Schicksalsstroms vor unserer Haustür für die Länder, die er durchfließt. In seinem reich bebilderten Power Point Vortrag im Wachtberger-Berkumer Schulzentrum, Stumpebergweg 5 beleuchtet der Biologe am Donnerstag, 21. September, 19:30 Uhr historische Aspekte, die das Sehnsuchtsziel der einst von englischen Dichtern und Malern angefachten Rheinromantik in knapp zweihundert Jahren zur lebensfeindlichen Kloake verwandelten. Dazu gehören insbesondere der Ausbau zur Wasserstraße, die dramatische Ausweitung des Kohlebergbaus an Rhein und Ruhr sowie die massive Entwicklung der chemischen Industrie an den Ufern des Gewässers. Auf der Strecke blieb dabei auch die Teilhabe der Bürger an ihrem Fluss.

Eine Zukunft für den Rhein

Der mittlerweile emeritierte Wissenschaftler Wolfgang Hachtel, der lange in Bonn lehrte und forschte, schlägt dabei auch den Bogen von der Ära des Umdenkens und der Gegenmaßnahmen ab den 1970er Jahren, in denen dem Rhein und seinen Zuflüssen wieder vielfältiges Leben zurückgegeben wurde, bis hin zu den Zukunftsperspektiven dieser Wasserader, die sich wesentlich auch aus dem Schmelzwasser der abtauenden Alpen speist. Nimmt man die Probleme hinzu, die aus der Zuwanderung ursprünglich hier nicht vorkommender Fische, Kleinkrebse, Muscheln u. a. erwachsen, wird deutlich, dass uns das Leben im und am Rhein jenseits von Loreley und kölschen Mundartliedern wie „Das Wasser von Kölle is jut“ künftig weiter intensiv beschäftigen wird. Der Eintritt zum Vortrag ist frei; um besser planen zu können, bittet die VHS um schriftliche Anmeldung.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Andi-RLP: Hallo Herr oder Frau Bastian, Sie haben Recht, die Kommentarantwort von mir war falsch ausgedrückt. Das Wort "vertrauensvoll" steht natürlich im Bericht. Jedoch habe nicht ich den vertrauensvollen Abstimmungsprozess...
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Elke Zeise: Nur Schade das man als Nachbarin keine Information bekommt ob der Täter noch in U Haft ist oder wieder auf freiem Fuß ist. Habe Angst die Wohnung zu verlassen
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Kleinanzeigen
Stellenanzeige Auszubildung zum/zur Umwelttechnologen/in
Maifest in Gönnersdorf
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
SB Wahlen
Empfohlene Artikel
Die Kreisverwaltung in Koblenz. Foto: ROB
50

Kreis MYK. Im Mai 2026 findet im Kreis Mayen-Koblenz die Bundeswehrübung „Gelber Merkur 2026“ unter der Leitung der Teilstreitkraft Cyber- und Informationsraum statt. Der Zeitraum dieser Übung erstreckt sich vom 8. bis 22. Mai, und die Aktivitäten sind nicht nur auf Standort- oder Truppenübungsplätze beschränkt. Die beteiligten Kräfte bewegen sich auch im öffentlichen Raum, was dazu führen kann, dass Schussgeräusche durch den Einsatz von Platzpatronen wahrnehmbar sind.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: ROB
16

Remagen. Das Dienstgebiet der Polizeiinspektion Remagen umfasst die Städte Remagen und Sinzig sowie die Verbandsgemeinden Bad Breisig und größtenteils Brohltal. Auf einer Fläche von rund 200 Quadratkilometern werden mehr als 61.000 Einwohner betreut. Das Straßennetz beinhaltet neben innerörtlichen Verkehrsflächen etwa 60 Kilometer Bundesstraßen, über 100 Kilometer Landesstraßen sowie rund 60 Kilometer Kreisstraßen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Nadine Kreuser.  Foto: privat
9

In Ahrweiler gehört es fest dazu: das Maibaumstellen. Gemeinsam werden die großen geschmückten Bäume aufgerichtet – mit viel Vorbereitung, Muskelkraft und Gemeinschaftssinn. Gleichzeitig sieht man in diesen Tagen vor vielen Häusern kleinere Maibäume stehen. Sie werden meist ganz persönlich aufgestellt: als Zeichen der Zuneigung, der Verbundenheit oder einfach, um einem Menschen zu zeigen: Ich denke an dich.

Weiterlesen

Symbolbild.
23

Pkw touchiert Kind an einer Bushaltestelle

21.04.:Kind bei Unfall in Marienfels verletzt

Marienfels. Am Dienstag, dem 21. April 2026, kam es gegen 16:30 Uhr in der Römerstraße in Marienfels zu einem Verkehrsunfall an einer Bushaltestelle. Ein Kind wurde von einem vorbeifahrenden PKW leicht touchiert und erlitt dabei leichte Verletzungen.

Weiterlesen

Dienstleistungen
Rund ums Haus "Baustellen / Wertstoffhöfe"
Werksverkauf Anhausen
Werbeplan 2026
Titelanzeige
Maibaumstellen Heimersheim
Familienfest freiwillige Feuerwehr Ringen-Bölingen am 01.05.26
Titel-Eckfeld - Bestellung Nr. 4300003863
Tank leer?
Gesundheit im Blick
Erzieher
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Minijob
Gesundheit im Blick
Biker Segnung
Innovatives rund um Andernach