Allgemeine Berichte | 22.05.2018

Projekt „Unser Notarzt“ in Adenau freut sich über Spenden

Der große Wunsch ist der Bau eines Ausbildungszentrums

Johanniter Weinbruderschaft und Interessengemeinschaft Buttermarkt übergeben insgesamt 3000 Euro

Spendenübergabe im St. Josef Krankenhaus in Adenau (v. l.): der Vorsitzende des Fördervereins Bernd Schiffarth, Schatzmeister Klaus Dinges, Hermann-Josef Romes, Alfred Pitzen, Dr. Wolfgang Raussen, Richard Keuler, Bruderschaftsmeister Helmut Koch und Ernst Pillatzki von der Interessengemeinschaft Buttermarkt .  UM

Adenau. Die Johanniter Weinbruderschaft Adenau spendete wieder ganz im Sinne und in der Tradition des Johanniterordens und der Maltesergesellschaft, nämlich dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Auch diesmal war es wieder die beachtliche Summe von 2.000 Euro, die vom Bruderschaftsmeister Helmut Koch und dem Schatzmeister Klaus Dinges im Beisein der Weinbrüder an den Vorsitzenden des Fördervereins St. Josef Krankenhaus Adenau, Bernd Schiffarth, für das Projekt „Unser Notarzt“ in der Cafeteria im Adenauer Krankenhaus übergeben wurde. Für das Krankenhaus bedankte sich der Kaufmännische Leiter Alfred Pitzen.

Fördervereinsvorsitzender Schiffarth konnte aber noch eine weitere Spende in Höhe von 1.000 Euro entgegennehmen, die ihm Ernst Pillatzki von der Interessengemeinschaft Buttermarkt überreichte. Die Interessengemeinschaft Buttermarkt hat sich zur Aufgabe gemacht, die Kapelle vor Ort zu pflegen und kleinere Reparaturen in Angriff zu nehmen. Hierzu gab es in der Vergangenheit auch Veranstaltungen, die Geld in die Kasse brachten. Die Pflege der Kapelle wird bis heute von den Bürgern am Buttermarkt gerne übernommen.

Zu den großzügigen Spenden von zusammen 3.000 Euro ließ Schiffarth wissen, dass zukünftig geplant sei, ein größeres Projekt als Simulations- und Ausbildungszentrum für angehende Notärzte zu bauen. Nicht wie ursprünglich im Krankenhaus, sondern auf der Freifläche vor dem Krankenhaus solle dieses in einem eigenständigen Gebäude angesiedelt werden, so Schiffarth. Zurzeit sei dies noch ein großer Wunsch, der sich aber mit den Spenden und den notwendigen finanziellen Zuschüssen sicher verwirklichen lasse, so die Hoffnung des Vorsitzenden. Dass die Spendenbereitschaft im Adenauer Land sehr hoch ist, darüber freuten sich Schiffarth und Pitzen und bedankten sich bei der Johanniter Weinbruderschaft Adenau sowie der Interessengemeinschaft Buttermarkt.

Die Johanniter Weinbruderschaft besteht aus rund 30 Mitgliedern, die sich im Rhythmus von zwei Monaten treffen, um die Weinkultur zu fördern und gleichzeitig Gutes zu tun, da keine Gelder in der Kasse gehortet werden, sondern nach dem Satzungsbeschluss immer wieder gemeinnützigen Zwecken zugeführt werden.

UM

Spendenübergabe im St. Josef Krankenhaus in Adenau (v. l.): der Vorsitzende des Fördervereins Bernd Schiffarth, Schatzmeister Klaus Dinges, Hermann-Josef Romes, Alfred Pitzen, Dr. Wolfgang Raussen, Richard Keuler, Bruderschaftsmeister Helmut Koch und Ernst Pillatzki von der Interessengemeinschaft Buttermarkt . Foto: UM

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