Keine Zukunft für den Basar des Arbeitskreises Evangelisch-Katholischer Frauen
Der letzte Basar
Adenau. „Der Aufwand lohnt sich nicht mehr, weil die Resonanz in der Bevölkerung immer mehr abgenommen hat. Deshalb war der Basar in diesem Jahr der letzte, den wir anbieten“, sagte Bernadette Romes im Namen der sieben Mitglieder des Arbeitskreises. Den Basar wollen die Frauen aufgeben, aber auf dem Frühlings- und Martinsmarkt sowie bei der großen Senioren Weihnachtsfeier wollen die Damen des Arbeitskreises noch ihre selbstgefertigten Sachen anbieten.
Auf 46 Jahren kann der Arbeitskreis der Evangelisch-Katholischen Frauen in Adenau zurückblicken. 1973 von dem damaligen Evangelischen Pfarrer Horst Adams ins Leben gerufen, mit der Idee, einen ökumenischen Arbeitskreis zu bilden mit dem Ziel, jüngere Frauen beider Konfessionen für die Arbeit zugunsten eines Weihnachtsbasars für hilfsbedürftige Menschen zu gewinnen.
Von der Gründung bis 1995 hat Gerda Thieser den Arbeitskreis geleitet und durch ihre unermüdliche Arbeit auch geprägt. Danach ging das Amt an Gertrud Heckmann und in letzter Zeit sind Bernadette Romes und Gisela Falkenstein Ansprechpartner des Arbeitskreises.
Fanden in den ersten Jahren die Basare am ersten Adventssonntag noch im Evangelischen Gemeindesaal statt, wurde nach einigen Jahren durch Angebotserweiterung der Raum zu klein, deshalb wich man in die Johanniter Komturei aus, wo er in den 46 Jahren zu einem festen Bestandteil geworden ist.
Am Ablauf des Basars hat sich in den Jahren nichts geändert wie in diesem Jahr die Eröffnung des Basars wo Handarbeiten, Bastelsachen, Adventsgestecke und Flohmarktartikel angeboten wurden war Samstag und ging Sonntagmorgen ab 10 Uhr weiter. Außer Kaffee, Kuchen und leckeren Waffeln, die in den unteren Räumen serviert wurden, wird traditionsgemäß noch ein Eintopf mit Würstchen angeboten. Der Erlös des Basars ist wieder wie all die Jahre für verschiedene Kinderprojekte bestimmt. SES
