Hohenloher Figurentheater zu Gast in der Grundschule Stromberg
Der traurige König und das Wunderhuhn
„König Sofus und das Wunderhuhn“ begeisterte das junge Publikum
Bendorf-Stromberg. Die Stromberger Grundschüler freuten sich kürzlich über außergewöhnlichen Besuch: Eine Gruppe hölzerner Figuren kam in die Grundschule, um ihre Geschichte zu erzählen. König Sofus war mit seiner Enkelin Rosalind, dem Wunderhuhn und den Freunden Timo und Tomo zu Gast.
Gespielt von Johanna und Harald Sperlich waren die Holzpuppen angereist, um die Kinderherzen zu erfreuen. Schüler der ersten bis vierten Klasse verfolgten gebannt die Vorstellung.
Die kleine Rosalind, Enkelin des Königs, findet eines Tages ein Wunderhuhn. Der König aber ist nicht besonders angetan. Rosalind beschützt ihr Huhn, doch der König ist so erbost, dass er die beiden aus dem Schloss jagt. Daraufhin ist er sehr traurig und wird unleidig, sodass ihn niemand mehr mag.
Selbst der Thronsessel und sein roter Mantel verlassen den König, weil er so unausstehlich ist, seit Rosalind nicht mehr bei ihm ist. Er ist allein und verzweifelt.
Doch dann gelingt es Rosalind der mit Hilfe des Wunderhuhns, ihren Großvater König Sofus wieder zum Lachen zu bringen. So nimmt die fantasievolle Geschichte ein gutes Ende.
Liebe, Freundschaft und Mitmenschlichkeit bringen alles wieder in Ordnung.
Die liebevoll handgefertigten Puppen aus Lindenholz faszinierten das junge Publikum. Die lustigen Dialoge der Figuren ließen die Kinder mitfiebern.
Dank der offenen Spielweise des Theaters konnten sie beobachten, wie die zwei Schauspieler die Puppen spielten.
„Die Stimmen haben so toll zu den Figuren gepasst“, freute sich eine Schülerin.
Für die Kinder war es ein besonderes Erlebnis, gleichzeitig die Geschichte und den Blick „hinter die Kulissen“ zu erleben.
Während Licht- und Toneffekte die Spannung zusätzlich steigerten, schlüpfte Johanna Sperlich zwischendurch immer wieder zusätzlich in die Rolle der Erzählerin und führte durch die Geschichte.
Die verschiedenen Ebenen der Darbietung verschlangen sich und die Kinder erlebten die Arbeit der Künstler aus verschiedenen Perspektiven zugleich.
Gefördert wurde diese Aufführung nicht nur vom Förderkreis der Grundschule Stromberg, sondern auch vom Landesverband laproth (dem Landesverband professioneller freier Theater Rheinland-Pfalz e.V.), sodass die Kinder nur einen Beitrag von zwei Euro für das Stück zahlen mussten.
Dank der Förderung des Landes ist es auch kleinen Schulen möglich, solch außergewöhnliche künstlerische Darbietungen ins Haus zu holen.
-MX-
Ganz gespannt lauschten die Kinder der Geschichte.
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