Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Stefan Gemmel beeindruckte junge Leser am Megina-Gymnasium Mayen

„Der tut nichts, der will nur lesen!“

„Der tut nichts, der will nur lesen!“

Stefan Gemmel erklärte unter anderem, wie ein Buchcover gestaltet wird. Foto: privat

30.06.2017 - 10:03

Mayen. Zum zweiten Mal konnte die Fachschaft Deutsch den über die Landesgrenzen hinaus bekannten und äußerst erfolgreichen Kinder- und Jugendbuchautor Stefan Gemmel am Megina-Gymnasium begrüßen. In seinen beiden Lesungen, die für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ausgelegt waren, ging es eigentlich „nur“ um die Beantwortung zweier Fragen, die wohl jeder gerne einmal einem Autor stellen möchte: „Wie schreibt man ein Buch, durch was lässt man sich inspirieren? Kann man davon leben, also was verdient man so als Schriftsteller?“

In der gut gefüllten Eingangshalle stellte Stefan Gemmel den versammelten Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern samt ihrer Deutschlehrer zunächst seine Vita – vom absoluten Nicht-Leser hin zum Schriftsteller – vor. Dabei hob er vor allem die engagierte Deutschlehrerin hervor, die ihn voller Motivation nicht nur zum Viel-Leser, sondern auch zum Mitglied der Schülerzeitung machte. Das Lesen und spätere Schreiben – Stefan Gemmel hatte immer einen kleinen Block in der Tasche und schrieb an der Bushaltestelle beispielsweise „vom Aufeinandertreffen einer Pfütze mit einem Auto, also wer vor wem Angst hat und was dabei passieren könnte“ – lässt den Autor bis heute nicht los, er hat sprichwörtlich sein Hobby zum Beruf gemacht.


Der Schreibprozess


Anhand seines Romans „Schattengreifer“, aus dem immer wieder Textstellen zitiert wurden, beschrieb Stefan Gemmel anschaulich, wie er zu Schauplätzen, Charakteren und Handlungsschritten gekommen ist, welche Herausforderung und auch Probleme sich für eine Illustratorin ergeben können, wenn sie das Titelcover zeichnet, und welchen Weg die Erstschrift bis hin zum eigentlichen Druck und Verkauf nimmt.

Die Frage, ob er als Autor von seinen Werken leben könnte, beantwortete er den Schülern zunächst auf einfache und banale Art und Weise: „Ihr seht mich doch vor euch stehen oder sehe ich etwa tot aus?“ Doch auch hier ging er sehr ins Detail und erläuterte, wer denn was vom Buchpreis erhält, schließlich wollten doch alle, also Verlag, Drucker, Autor, Illustratoren, Buchhandlungen und so weiter etwas vom Kuchen abhaben – für den Autor selbst bleibe zur Überraschung der anwesenden Kinder nur ein sehr geringer Teil übrig.

Die zweite Lesung an diesem Morgen richtete sich dann an die Jahrgangsstufe 6. Begrüßen durfte Stefan Gemmel zusätzlich zu den Schülerinnen und Schülern auch noch eine Klasse der Realschule Plus Mayen, die von der Orientierungsstufenleiterin Frau Reuter eingeladen worden war und mit spontanem Beifall empfangen wurde. Auch den Sechstklässlerinnen und Sechstklässlern beantwortete der Autor die bereits oben genannten Fragen, jedoch stellte er in diesem Zusammenhang das Werk „Sichelmond“ anschaulich und äußerst kurzweilig vor.


Begeistertes Publikum


Am Ende beider Lesungen erhielt Stefan Gemmel jeweils viel Applaus vom jungen Publikum, die einen tollen Einblick in die Arbeit eines erfolgreichen Autors erhalten haben. Die vielen Autogrammwünsche erfüllte Stefan Gemmel, der die Atmosphäre an der Schule sichtlich genoss, gerne.

Michael Brauns, Vorsitzender der Fachschaft Deutsch, bedankte sich für den gelungen Morgen und überreichte Stefan Gemmel die original Megina-Gymnasium Kaffeetasse. Übrigens steht auch schon der Termin für die nächste Lesung fest: Am Montag, 18. Juni 2018 heißt es wieder: „Der tut nichts, der will nur lesen!“.

Pressemitteilung des

Megina-Gymnasiums Mayen

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.

Stimmungsvolle Adventsfeier des AWO-Ortsvereins

Tombola und Weihnachtslieder

Bad Hönningen. Vor Kurzem veranstaltete der AWO-Ortsverein Bad Hönningen-Rheinbrohl seine vorweihnachtlichen Feier, ein inzwischen fester Termin im AWO-Jahresprogramm. Die Betreuerinnen hatten ein buntes... mehr...

Mosaik-Kulturhaus

Kurze Pause

Meckenheim. Mit einem reichhaltigen Angebot richtet sich das Team des städtischen Mosaik-Kulturhauses an die Kinder und Jugendlichen der Apfelstadt. In den Weihnachtsferien legen die Mitarbeiter jedoch... mehr...

CDU-Ortsverband Rheinbrohl

Flennes-Treff zur Fusion

Rheinbrohl. Die Landesregierung will die Fusion der Verbandsgemeinden an der Rheinschiene Bad Hönningen, Linz und Unkel und droht im Hinblick auf Bad Hönningen und Linz mit Zwangsfusion. Der CDU-Ortsverband... mehr...

Bürgerstiftung Remagen

Sprechstunde

Remagen. Die Sprechstunde der Bürgerstiftung Remagen für Menschen in Not findet mittwochs von 15 bis 16.30 Uhr in der Seniorenresidenz Curanum (Klubraum), Alte Str. 42, Remagen, statt. In der Sprechstunde am 19. Dezember ist Renate Thill, Tel. mehr...

SPD vergibt die Swisttal-Preise 2018

Ellen Genenger-Kothen und Renate Wolbring geehrt

Swisttal. Mit dem Swisttal-Preis der SPD werden dieses Jahr zwei überaus engagierte Frauen geehrt – Ellen Genenger-Kothen aus Heimerzheim und Renate Wolbring aus Buschhoven. Dies entschied die Jury, der die AWO-Vorsitzende Maria Gleißner, Pfarrerin Claudia Müller-Bück und Prof. mehr...

Hammersteiner Frauenfrühstück

Vormittag in geselliger Runde genossen

Hammerstein. Vor Kurzem wurden die Hammersteinerinnen wieder in die „gute Stube“ des Ortes, in das Bürgerhaus Alte Schule, eingeladen. Ab 10 Uhr genossen es die Damen des Orts, bei stimmungsvoll eingedeckten... mehr...

Weitere Berichte

Mayen. Die Kumpels des Moselschieferbergwerks hatten zu einer denkwürdigen Barbarafeier eingeladen, die als Dankgottesdienst für ihre Schutzpatronin für die Bergleute einen besonderen Stellenwert hat und die seit Generationen von den Kumpels in Mayen gefeiert wird. mehr...

Ausstellung des Kunstvereins Linz e.V.

Präsentation der Jahresgaben

Linz. Seit über acht Jahren präsentiert der Kunstverein Linz e.V. zeitgenössische Kunst renommierter Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland. Um das hochkarätige Ausstellungsprogramm nicht nur zu organisieren, sondern auch finanzieren zu können, ist der Kunstverein neben der Förderung durch die Stadt Linz und das Land Rheinland-Pfalz auf weitere Einnahmen angewiesen. mehr...

Politik

Mayen. Ein weiterer Paukenschlag in der StEG-Affäre: Der Stadtrat der Stadt Mayen hat am Dienstag auf Antrag der CDU-Fraktion entschieden, die Gesellschafterversammlung der Stadtentwicklungsgesellschaft... mehr...

Swisttaler Weihnachtstafel

Heimerzheim sammelt

Heimerzheim. Um den Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die auf Unterstützung der Swisttaler Tafel angewiesen sind, darunter mehr als 160 Kinder, zu Weihnachten etwas Besonderes bieten zu können, rufen die Tafel und der Heimerzheimer Ortsvorsteher Hermann Leuning wieder zur Aktion Weihnachtstafel auf. Geschäfts- und Privatleute können Samstag, 15. Dezember, in der Zeit zwischen 10 und 12 Uhr in den Räumen... mehr...

 
Sport

Mainz 05 Premierensieger

evm Junior- Cup erneut grandios

Mülheim-Kärlich. Vor dem Endspiel des fünften Evm Junior-Cups waren sich fast alle in der Halle einig: Da stehen die beiden besten Teams des Tages im Finale. Christian Schröder machte aus einem Herzen keine Mördergrube: „Ich würden Beiden den Sieg gönnen, aber den Kölnern vielleicht etwas mehr.“ mehr...

Wirtschaft

Koblenz/Neuwied. „Hauptsache ihr habt Spaß“ versprechen die MediaMärkte Koblenz & Neuwied ihren Kunden – und halten auch in der Weihnachtszeit Wort: Denn dieses Jahr finden die Kunden bei MediaMarkt nicht... mehr...

-Anzeige-HUK - COBURG

Sonderkündigungsrecht ermöglicht Wechsel nach 30. November

Coburg. Der vielbeschworene Stichtag zur Kündigung der Kfz-Versicherung, der 30. November, ist vorbei. Was ist, wenn die Rechnung des Versicherers erst danach kommt und man eben auch erst später erfährt, dass die Kfz-Versicherung im kommenden Jahr teurer wird. Muss man zwangsläufig beim bisherigen Versicherer bleiben? Nein. Hier kommt das Sonderkündigungsrecht ins Spiel: Erst mit Erhalt der Beitragsrechnung... mehr...

Umfrage

Was verschenkt ihr zu Weihnachten?

Technik
Etwas Selbstgemachtes
Bücher
Gutschein
Ein gemeinsames Erlebnis
Nützliches
Leckeres
Anzeige
 
 
Anzeige
 
Kommentare
juergen mueller:
Das ist alles bekannt Herr Altmaier. Dazu bedarf es keiner Aufklärung. Im Gegenteil, Ihre Argumentation, Bäume seien wichtig für ein gesundes Stadtklima, mutet schon grotesk an und ich empfinde es als eine Verarschung sowie Beleidigung der Intelligenz eines jeden, der sich für Umweltschutz/Klimawandel interessiert, angesichts der Tatsache, dass die Stadt in den letzten Jahrzehnten alles dafür getan hat, Koblenz innerstädtisch zu einer Beton- u. Steinwüste verkommen zu lassen. Beispiele dafür kann ich Ihnen gerne benennen. Der Baum ist KEIN Freund der Stadt.

„Das wird man wohl noch sagen dürfen“

Uwe Klasen:
Soweit hat es die „politische Korrektheit“ gebracht, dass, mit Bezug auf Artikel 5 GG, Menschen solch einen Satz „Das wird man wohl noch sagen dürfen“ ihrer Meinung anfügen oder vorstellen müssen, um ihre eigenen Standpunkt zu rechtfertigen! Anstatt zuzuhören, den anderen und seine Ansicht ernst zu nehmen und auf Augenhöhe, ohne Einschränkungen, zu diskutieren, werden gerade derzeit Menschen, die anderer Meinung sind als die sogenannte, „Mainstreammeinung“ vorschnell in die rechte Ecke verortet oder noch schlimmer dargestellt, diffamiert und Ausgegrenzt, egal welcher politischer Couleur diese Personen anhängen. Die ist absolut Undemokratisch und gehört eher in diktatorische Regierungsformen!

Halbheiten groß geschrieben

juergen mueller:
Der Ratsbeschluss steht - wenn auch nach Meinung der beiden "Sozialdemokraten", von denen einer im Stadtrat sitzt, die Entscheidung unverständlich ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der im Stadtrat vertretene "Ratsmitglied-Duo" gegenteiliger Meinung gewesen ist. Im Nachhinein von Halbwahrheiten zu sprechen und obendrein hinaus zu posaunen:"WIR machen keine halben Fußgängerzonen" ist kontraproduktiv und offenbart eine Selbstüberschätzung, die nicht der Wirklichkeit entspricht.WIR sind erst einmal nichts und wenn WIR im Stadtrat für UNSERE Vorstellungen keine Mehrheit bekommen, dann bleibt es bei dem NICHTS.
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.