Kinderschutzbund Neuwied ist seit Jahrzehnten aktiv
Derzeit 70 Ehrenamtliche
Neuwied. Wenn der Kinderschutzbund einen runden Geburtstag feiert, lohnt sich ein Blick zurück. Zudem wird das zu einem Treffen der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen, aktuell rund 70. Ehrenamtlich Tätige, die sich oft schon viele Jahre für die Kinder einsetzen und die es gerade in den vergangenen Jahren oft sehr schwer hatten.
Die Vorsitzende Gabriele Jung-Stertz konnte im Café Auszeit neben Bürgermeister Peter Jung und Schirmherr Fredi Winter auch zahlreiche Unterstützer begrüßen. „Es ist mir eine große Ehre und Freude, heute den 40. Geburtstag des Kinderschutzbundes Neuwied zu feiern. 40 Jahre – das bedeutet vier Jahrzehnte voller Engagement, Kreativität und unermüdlicher Arbeit“, sagte Bürgermeister Jung. „Der Schutz von Kindern ist nicht nur eine Aufgabe, sondern eine Verpflichtung, die wir alle gemeinsam tragen. Kinder sind unser wertvollstes Gut, unsere Zukunft – und ihre Rechte und ihr Wohlergehen sollten stets im Zentrum unseres Handelns stehen. Der Kinderschutzbund hat dies vorbildlich umgesetzt.“
Als beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss
Am 4. Mai 1984 wurde der Kinderschutzbund unter der Vorsitzenden Gerlinde Petry gegründet. Gleich wurden die ersten Projekte wie der Krankenhausbesuchsdienst, der Babysitterdienst oder Kinderspielplatzbegehungen durchgeführt. Im folgenden Jahr bezog der Verein Räumlichkeiten in der Pfarrstraße und öffnete einen Kleiderladen und eine Spielstube. Dann etablierten sich Krabbelgruppen, Stillgruppen, das Sorgentelefon nahm seine Tätigkeit auf. Am Weltkindertag, dem 20. September, fanden immer Veranstaltungen statt.
Auch im Jugendhilfeausschuss wurde man als beratendes Mitglied aufgenommen. 1995 übernahm der Kinderschutzbund das Kinderhaus in der Rheinstraße, das später den Namen „Regenbogenhaus“ erhielt. Ein offener Treff für Kinder aller Herkunft, Religion, im Alter zwischen 6 und 14 Jahren ist täglich geöffnet. Nach einigen Umzügen, vielen Aktionen und vielen Projekten zog man schließlich in den heutigen Standort in der Heddesdorfer Straße.
