Neues Angebot im Rhein-Sieg-Kreis
Deutsche Herzstiftung und Eitorfer Krankenhaus kooperieren
Rhein-Sieg-Kreis. Seit Jahren geht die Deutsche Herzstiftung e.V. (DHS) mit Sitz in Frankfurt mit Krankenhäusern und Kliniken Kooperationen ein. Diese Kooperationen bringen Vorteile für die Krankenhäuser und die Stiftung, vor allem aber auch für die Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Knapp 170 Kliniken und Krankenhäuser haben sich mittlerweile der Zusammenarbeit bundesweit angeschlossen.
Die Bevölkerung des östlichen Rhein-Sieg-Kreises darf sich freuen: Das St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf gehört nun ebenfalls zu diesem ausgewählten Kreis der deutschen Krankenhäuser. Patienten und Besucher des Krankenhauses haben nunmehr Zugriff auf eine Vielzahl von Informationsmaterialien, die die häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen betreffen. Chefarzt Dr. Olivier Hejl und sein Team der Inneren stehen darüber hinaus für weitergehende Informationen und Beratungen bereit.
Kostenlose Informationen
Sie sind eine erste Hilfe in neuen schwierigen Lebenssituationen während und nach der stationären Behandlung. Es handelt sich vorrangig um das Magazin „Herz heute“, das „Flaggschiff“ der DHS, das von namhaften Herzspezialisten für Patienten verständlich geschrieben ist und vierteljährlich herausgegeben wird. Darüber hinaus erscheint eine Fülle von Einzelthemen, für jeden Interessenten kostenlos.
Die Deutsche Herzstiftung e.V., als größte bundesweite Patienten-Organisation in Sachen Herzerkrankung, erfüllt damit ihre Aufgabe einer weiteren Aufklärung für die Bevölkerung an der oberen Sieg von Eitorf bis Windeck und Waldbröl und auch darüber hinaus.
Weit mehr als 100.000 Mitglieder zählt die DHS bundesweit. Im Rhein-Sieg-Kreis profitierten 1.805 Menschen (Stand 31. Dezember 2017) von der Mitgliedschaft, die mit einem jährlichen Beitrag die Einrichtung unterstützen. Die Frankfurter Stiftung wird im Kreis vom ehrenamtlichen Regionalbeauftragten Rainer Walterscheid aus Hennef vertreten, der unter Tel. (0 22 42) 8 56 39, am besten montags bis freitags in der Zeit von 10 bis 12 Uhr, zu erreichen ist.
Modernste Diagnostik
Im St. Franziskus Krankenhaus hat sich seit Ende 2017 im Bereich der Kardiologie einiges getan. Dr. Olivier Hejl liegt als neuer Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und als Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Hochdruckerkrankungen die Gesundheit der Bürger aus Eitorf und dem östlichen Siegtal im wahrsten Sinne des Wortes „am Herzen“. Zur Erweiterung des Leistungsspektrums wurde das hochmoderne Herzultraschallgerät angeschafft, das mit einer speziellen Ultraschallsonde durch Einführen in die Speiseröhre hervorragende bildgebende Herzdiagnostik ermöglicht. Mittels dieser Sonde kann das Herz live von allen Seiten betrachtet werden.
Erweitert wurde die Diagnosetechnik auch durch mehrere neue Langzeit EKG-Geräte, die neben den üblichen Blutdruckwerten gleichzeitig auch die Pulswellengeschwindigkeit und Atemtechnik des Patienten analysieren.
Hejl ist es besonders wichtig, dass die Patienten sich mit ihrer Krankheit beschäftigen und die Zusammenhänge verstehen, damit sie sich auch im Alltag danach richten können. „Die Magazine und Broschüren der Deutschen Herzstiftung e.V. leisten in meinen Gesprächen mit den Betroffenen einen wesentlichen Beitrag, da sie sowohl umfassend als auch patientenverständlich aufbereitet sind“, freut sich der Chefarzt auf den Einsatz dieser Informationsmaterialien.
Übrigens: Seit einiger Zeit trifft sich die neu gegründete Gesprächs- und Selbsthilfegruppe „Herz in takt“ jeweils am zweiten Donnerstag des Monats, meist um 18.15 Uhr, im Personalcasino des St. Franziskus Krankenhauses. Jeder Betroffene, Angehörige und Interessierte kann teilnehmen. Ansprechpartnerin ist Birgit Halft, Tel. (01 76) 28 03 06 87.
Pressemitteilung
der Deutschen Herzstiftung e.V.
und der St. Franziskus
Krankenhaus GmbH Eitorf
Ab sofort sind die Deutsche Herzstiftung und das St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf gemeinsam für Patienten im östlichen Rhein-Sieg-Kreis da: Geschäftsführer Dr. Carsten Haeckel (v. r.), Kardiologe Dr. Olivier Hejl, Rainer Walterscheid von der DHS und der Ärztliche Direktor Dr. Georg Stirner. Foto: privat