Allgemeine Berichte | 13.06.2023

Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler

Diagnose Inkontinenz

Menschen, die an unwillkürlichem Urin- oder Stuhlverlust leiden, können sich am 20. Juni 2023 im Rahmen einer Telefonsprechstunde diskret an Experten aus dem Krankenhaus Maria Hilf wenden

Urin- und Stuhlinkontinenz gehört zu den häufigsten Gesundheitsproblemen unserer Gesellschaft – und ist dennoch ein Tabuthema. Am 20.06.2023 bietet das Krankenhaus Maria Hilf Betroffenen die Möglichkeit, sich telefonisch über moderne Diagnose- und Therapieoptionen zu informieren. Foto: GettyImages

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Jeder zehnte Deutsche ist inkontinent: Junge wie Alte, Männer wie Frauen. Für Betroffene bedeutet der unwillkürliche Verlust von Urin oder auch Stuhl häufig eine große Einschränkung der Lebensqualität. Viele schämen sich so sehr, dass sie sich nicht einmal ihrem Arzt anvertrauen. Das wissen auch die Spezialisten des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr. Mit einer gemeinsamen Experten-Hotline am Dienstag, den 20.06.2023 wollen sie Betroffenen die Möglichkeit bieten, sich telefonisch über moderne Diagnose- und Therapieoptionen zu informieren. Die Hotline-Nummer 02641 83-5752 ist zwischen 17 und 18.30 Uhr freigeschaltet.

Urin- und Stuhlinkontinenz ist für Erwachsene meist ein Tabuthema. Dabei gehört die Störung zu den häufigsten Gesundheitsproblemen unserer Gesellschaft. Betroffene schaffen es nicht, ihren Blasen- oder Darminhalt sicher zu speichern und kontrolliert zu entleeren. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein – darunter zum Beispiel eine Beckenbodenschwäche, Operationsverletzungen oder neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Schlaganfall und Demenz.

Am Krankenhaus Maria Hilf werden Erkrankte in einem spezialisierten Kontinenz- und Beckenbodenzentrum behandelt. Hier arbeiten Experten aus Urologie und Chirurgie Hand in Hand, um für jeden Patienten die individuell optimale Therapie zu finden. Mitunter reicht schon ein gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur aus - diese spielt für die kontrollierte Ausscheidung von Urin sowie Stuhl eine entscheidende Rolle. Unter Umständen kommt eine medikamentöse Behandlung, zum Beispiel mit Botox, in Frage. Wenn alle herkömmlichen Therapien ausgeschöpft wurden, können spezielle Schrittmacher eingesetzt werden, um Blase oder Schließmuskel zu stimulieren. In aller Regel geschieht dies minimalinvasiv. Den meisten Patientinnen und Patienten kann das Team des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums sehr gut helfen. Es möchte Betroffenen Mut machen, ihre Scham zu überwinden und am 20. Juni zum Telefon zu greifen.

Die Experten-Hotline des Krankenhauses Maria Hilf rückt jeden Monat ein anderes Krankheitsbild in den Fokus. Zu den genannten Zeiten stehen Spezialisten aus den unterschiedlichen Fachabteilungen bereit, um Betroffene, Angehörige und Interessierte telefonisch zu beraten. Weitere Informationen sowie Themen und Termine finden Interessierte auf der Homepage des Klinikums: www.marienhaus-klinikum-ahr.de.

Pressemitteilung Marienhaus

Klinikum im Kreis Ahrweiler

Urin- und Stuhlinkontinenz gehört zu den häufigsten Gesundheitsproblemen unserer Gesellschaft – und ist dennoch ein Tabuthema. Am 20.06.2023 bietet das Krankenhaus Maria Hilf Betroffenen die Möglichkeit, sich telefonisch über moderne Diagnose- und Therapieoptionen zu informieren. Foto: GettyImages Foto: Getty Images/iStockphoto

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