Jahreshauptversammlung der Kreisjugendfeuerwehr in Faid
Die 500er-Marke geknackt: Mitgliederzahlen wachsen weiter
Faid. Im Beisein von Landrat Manfred Schnur, MdL Benedikt Oster, BM Helmut Probst, OB Peter Thielen, LJFW Matthias Görgen, KFI Berthold Berenz, KFV-Vorsitzendem Karl Heinz Beuren, KFI a.D. Peter Gerhartz, KFI a.D. Hans-Werner Thomas, EM Otmar Dünzen, Wehrführer Michael Hoffmann (Faid) und Jugendwartin Anja Westhöfer (Faid), war es die angenehme Aufgabe von KJFW Günter Hammes, alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung des KJFV zu begrüßen. In seinem Jahresbericht ging Hammes in der Folge auf vorliegende Zahlen und Daten ein, die er den Feuerwehrkameraden detailliert aufschlüsselte. Aktuell zählt der KJFV 58 Jugendfeuerwehren mit insgesamt 508 Mitgliedern, wovon 109 Mädchen sind. So steigerte sich die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr laut Hammes erfreulicherweise wieder auf über 500 Mitglieder, so dass der KJFW bezüglich bezüglich Nachwuchs von einer guten Aufstellung spricht. Mit mittlerweile 40 Jahren ist der KJFW exakt doppelt so alt wie der KFV. In dieser Zeit hat der Verband versucht, besonders der Jugendfeuerwehr hilfreich zur Seite zu stehen, deren Arbeit nach außen zu tragen und ihnen somit auch eine gute Lobby zu verschaffen. Darüber hinaus werden vom Verband Ausbildungsangebote, auch über den LJFV angeboten und auf Kreisebene alle zwei Jahre der Jugendgruppenleiterlehrgang mit großem Zuspruch durchgeführt. Auch die Veranstaltung des Kreiszeltlagers, die Abnahme der Jugendflammen 1, 2, 3, sowie die der Leistungsspange gehören zu den wichtigen Aufgaben des KJFV. Hinzu kommt das Tagesgeschäft, in welchem die Jugendwehren Fragen zu den unterschiedlichsten Themen haben und natürlich beantwortet bekommen. Im Bereich Wasserübungen ist der Verband schon immer hilfreich gewesen. Aber gerade in den vergangenen Jahren durch das Bereitstellen der Wertungsrichter noch umso mehr. „Wir haben es erfolgreich durchgesetzt, neben der Gruppenübung die Staffelübung zu etablieren, was im Zeitalter des demografischen Wandels auch genau der richtige Schritt war“, so Günter Hammes. So konnten sich auch im vergangenen Jahr bei einigen Wasserübungen zahlreiche Jugendfeuerwehren im Wettkampf messen, was gleichzeitig eine zusätzliche Übungseinheit bedeutet. Der Dank des KJFW galt dafür allen Beteiligten für die Bereitschaft und das Engagement. Eine besonderes Lob von Günter Hammes konnte die Jugendfeuerwehr Kliding auf ihre Fahne schreiben, wurde sie im vergangenen Jahr doch bereits zum zweiten Mal Landesmeister im Bundeswettbewerb und darf somit in diesem Jahr Rheinland-Pfalz bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin vertreten. Neben zahlreichen Sitzungen und Versammlungen im vergangenen Jahr erwähnte der KJFW auch die Teilnahme an diversen Tagungen der Stadt- und Jugendfeuerwehrwarte auf Landesebene und verwies auf die Leistungsspangenabnahme und den Jugendgruppenleiterlehrgang in der Jugendherberge Cochem, sowie einen Workshop bei der Handwerkskammer in Koblenz. Durch das nachhaltige Angebot der HWK sieht Hammes eine gute Möglichkeit für die Jugendlichen die Vielfalt des Handwerks kennenzulernen. Ein Projekt, für das Hans-Werner Thomas die Patenschaft übernommen hat. Nach einer Vorausschau auf die kommenden Aktivitäten im laufenden Jahr, dankte Günter Hammes nochmals allen Beteiligten für ihre Arbeit und wünschte sich auch für die Zukunft eine gute Kameradschaft untereinander. Verabschiedungen/ Ehrungen: Das Ehrenzeichen der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz erhielten Marco Hermes (Kliding), Christiane Mosig (Treis) und Johannes Fuchs (Blankenrath) wobei der beiden Letztgenannten auch aus ihren Ehrenämtern verabschiedet wurden. Philipp Born wurde zum neuen Pressewart des KJFV gewählt. TE
