Betreuungsverein des SkF für den Kreis Mayen-Koblenz würdigte langjähriges Engagement
„Die Arbeit der Ehrenamtlichen ist für die Gesellschaft unverzichtbar“
Kreis MYK. „Die Arbeit der Ehrenamtlichen ist für die Gesellschaft unverzichtbar“, sagte der Kreisbeigeordnete Rolf Schäfer bei seinem Grußwort zum Neujahrsempfang des Betreuungsvereins des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) für den Kreis Mayen-Koblenz. Er dankte ausdrücklich für 25 Jahre geleistete Arbeit, die von den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern des Vereins in dieser Zeit erbracht wurde. Der Leiter der überörtlichen Betreuungsbehörde im Landesamt in Mainz, Achim Rhein, brachte ebenfalls den Dank für die langjährige gute Arbeit zum Ausdruck und wies auf die wichtige Aufgabe im Gemeinwesen hin, die vom Betreuungsverein geleistet werde.
Weitgehende Änderung im Recht
Die SkF-Vorstandsvorsitzende, Margret Schneider, nannte den 25 Jahre alten Verein eines der „Kinder des Hauptvereins“, der bereits über 115 Jahre alt ist, der sich gut in die SkF-Familie integriert habe.
Dr. Christiane Zakrzewski, die langjährige frühere Geschäftsführerin des SkF, erinnerte an die Einführung des Betreuungsrechts am 1. Januar 1992. Sie nannte die Novellierung des alten Vormundschaftsrechts einen Paradigmenwechsel. Die Entmündigung wurde damit abgeschafft und das Selbstbestimmungsrecht der Menschen, die einer Betreuung bedürfen, gestärkt. Aufgabe des Betreuungsvereins sei es weiterhin, neben der Begleitung der ehrenamtlichen Mitarbeiter, die Bevölkerung über diese weitgehende Änderung im Recht zu informieren.
Der Neujahrsempfang schloss mit einem heiteren Gedächtnistraining, wobei Christoph Wölk vom DRK die Anwesenden auf humorvolle Weise auf die Möglichkeiten des „Gehirnjoggings“ hinwies.
