Neue Sonderausstellung im Bonner Universitätsmuseum
Die Augen der Teilchenphysik
Bonn. Bonner Teilchenphysiker arbeiten weltweit mit vielen Kollegen an den großen Fragen nach dem Ursprung des Universums oder nach dem Aufbau der Materie, künftig auch auf dem Campus Poppelsdorf in einem neuen Technologiezentrum. Die neue Sonderausstellung des Universitätsmuseums der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität widmet sich besonders den komplizierten Instrumenten zum Nachweis kleinster Teilchen, den Detektoren. Die Ausstellung „Detektoren: Die Augen der Teilchenphysik“ ist ab dem 16. April um 17 Uhr im Universitätsmuseum eröffnet. Teilchendetektoren helfen Physikern, Antworten auf grundlegende Fragen zum Ursprung des Universums zu finden. Weltweit bekannt wurde der ATLAS-Detektor. Durch ihn konnte 2012 das Higgs-Teilchen gefunden werden. An Entwicklung und Bau dieses Detektors waren Forscher und Forscherinnen der Universität Bonn beteiligt. Die Ausstellung im Universitätsmuseum zeigt den ATLAS-Detektor im Modell. Exponate aus dem Physikalischen Institut zeigen den Besuchern den Weg von einem Chip, wie er aus einer handelsüblichen Digitalkamera bekannt ist, hin zu einem komplexen Teilchendetektor. Bonner Teilchendetektoren kommen sowohl am CERN, in Japan, aber auch am Bonner Beschleuniger ELSA am Physikalischen Institut zum Einsatz. Anhand beispielhafter Exponate werden diese verschiedenen Anwendungen verdeutlicht.
Vorträge begleiten die Ausstellung
Sieben Vorträge von Bonner Teilchenphysikerinnen und Teilchenphysikern begleiten die Ausstellung durch das Sommersemester 2015. Sie sind allgemein verständlich und befassen sich mit dem größten Labor der Welt, dem Universum (30. April), mit verschiedenen Aspekten des ATLAS-Detektors (7. Mai und 28. Mai), mit der Physik von Zeit und Raum (21. Mai), mit den Experimenten an ELSA (11. und 18. Juni) und mit der Suche nach Dunkler Materie (25. Juni).
Eröffnung am 16. April, 17 Uhr, im Universitätsmuseum
Eröffnet wurde „Detektoren. Die Augen der Teilchenphysik“ im Universitätsmuseum am Donnerstag, 16. April um 17 Uhr. Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Barbara Valeriani-Kaminski, Physikalisches Institut der Universität Bonn und von Dr. Thomas Becker, dem Leiter des Universitätsmuseums. Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die Kooperation des Physikalischen Instituts der Uni Bonn, des Helmholtz-Instituts für Strahlen- und Kernphysik und des Universitätsmuseums. Unter www.teilchendetektor-ausstellung.uni-bonn.de erfährt man mehr über die Ausstellung. Sie läuft bis zum 28. Juni. Parallel dazu ist die Dauerausstellung des Universitätsmuseums weiter zu den üblichen Zeiten geöffnet.Pressemitteilung
Physikalisches Institut der Universität Bonn
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