Allgemeine Berichte | 01.06.2021, 08:35 Uhr

Dreharbeiten zur Dokumentationsserie „Voices of Liberation“

Die Brücke von Remagen bei Netflix

Am Originalschauplatz wurde für die zwölfteilige Dokumentationsserie mit Koen Mortier und Jennifer Teege (Mitte) gedreht. Foto: privat
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Remagen.Am Dienstag, 25. Mai filmte das Team um den preisgekrönten Regisseur Koen Mortier an der Brücke von Remagen. Die Dreharbeiten sind Teil der zwölfteiligen Dokumentationsserie „Voices of Liberation“, Teil 11, die unter anderem bei Netflix ausgestrahlt wird. Die Serie folgt der Liberation Route Europe (auf Deutsch „Route der Befreiung“), einer internationalen Gedenkroute, die die wichtigsten Meilensteine des 2. Weltkriegs zusammenführt und die ständig erweitert wird.

Die Brücke von Remagen ist einer der wichtigsten Schauplätze des 2. Weltkriegs. Durch sie konnte der zweite Weltkrieg Monate früher beendet werden: Am 7. März 1945, um 13 Uhr, gelang es einer kleinen Vorhut der 9. US-Panzerdivision unter Führung des 22-jährigen deutschstämmigen 2. Lieutenant Karl H. Timmermann, die völlig intakte Ludendorffbrücke in Remagen zu erreichen. Die Deutschen versuchten am Nachmittag noch, die Brücke zu zerstören, aber die Sprengungen misslangen. In der Folge konnten innerhalb von 24 Stunden 8.000 Soldaten den Rhein in östliche Richtung überqueren und den Brückenkopf in Erpel sowie die andere Rheinseite erobern. General Eisenhower soll damals kommentiert haben: „Die Brücke ist ihr Gewicht in Gold wert!“.

Pressemitteilung

Friedensmuseum

Brücke von Remagen e.V.

Am Originalschauplatz wurde für die zwölfteilige Dokumentationsserie mit Koen Mortier und Jennifer Teege (Mitte) gedreht. Foto: privat

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