Eifelverein Remagen unterwegs
Die Bunte Kuh mal von oben
Remagen. Vorbei an der mächtigen Klosteranlage Calvarienberg und schon öffnet sich gegenüber von Walporzheim das zauberhafte kleine Tal des Wings-Baches - ein wirklich einzigartig verträumtes Naturparadies. Ein schmaler Fußweg führt über große Steine bergauf, mal links, mal rechts des munter plätschernden Baches. Jeder Wechsel führt über eine malerische Holzbrücke. Viele Vögel lassen sich blicken und zeigen, wie wohl sie sich in dieser Umgebung fühlen. Über allem breiten Bäume mit ihren ausladenden, manchmal bis ins Wasser reichenden Ästen ein geheimnisvolles, dunkles Grün. Dieser Pfad ist ganz einfach schön. Kurz vor der Maibachfarm zweigt ein bergauf führender Weg zur Antoniuskapelle ab. Trotz des beschwerlichen Zugangs und der Entfernung vom Ort wird diese schmucke Kapelle mitten im Wald regelmäßig betreut und gepflegt, wie brennende Kerzen und frische Blumen zeigten. Nach kaum einer Stunde erreichten die Remagener Eifelfreunde die Schutzhüte Häuschen. Sie liegt 552 Meter hoch, und damit war der höchste Punkt der Wanderung erreicht. Früher stand dort wohl mal ein Aussichtsturm, auf alten Karten ist er noch verzeichnet. Aber er wurde aufgegeben, der Wald war ihm über den Kopf gewachsen. Doch ein Stück weiter, auf dem Steinthals-Kopf, da steht noch solch ein Turm. Auch er ist schon in die Jahre gekommen und etwas morsch, mehr als zehn Wanderer sollen ihn gemäß Warntafel nicht gleichzeitig besteigen. Und die hochgewachsenen Baumkronen lassen auch nur noch einen Teil des früheren Panoramablickes erahnen. Aber auf der Katzley kamen die Wanderer dann voll auf ihre Kosten. Welch ein fantastischer Blick von dort hinab in das, zwischen hohen Felsen tief eingeschnittene, enge Ahrtal, das sich nach Osten öffnet und den Blick über die Landskrone hinaus weit nach Osten frei gibt. Ganz ungewohnt war es, die Bunte Kuh von dort einmal von oben betrachten zu können. Diesen Felsen kennt man doch sonst nur aus dem Blickwinkel unten vom Tal herauf. Auf steilem Weg abwärts war dann Walporzheim und damit der Ort für die geplante Einkehr schon bald erreicht.
Pressemitteilung
Eifelverein Remagen
