Niederzissener Karnevalisten gingen auf Dankeschön-Tour
Die Fahrt auf dem Rhein war lustig und fein
Niederzissen. Zu ihrer Dankeschön-Tour mit über 100 Teilnehmern starteten die „Zesse Jecke“ zunächst mit zwei Bussen in Richtung Koblenz, wo das schmucke Fahrgastschiff „La Paloma“ bereits auf die muntere Schar wartete. Es ging dann rheinaufwärts Richtung Boppard. Der Aufenthalt wurde von den meisten Reisenden zu einem Besuch in einem der vielen Lokale genutzt, bevor es eineinhalb Stunden später auf die Heimreise rheinabwärts ging. Alle Korporationen waren vertreten, von den Minis über Maxis und Stadtsoldaten bis hin zu den „altgedienten“ Aktiven, ehemaligen Prinzenpaaren, Präsidenten, Vorsitzenden und vielen Freunden und Gönnern der Gesellschaft, als Älteste die ehemalige Vereinswirtin Bärbel Schmitz mit über 80 Jahren und als „Special Guest“ das Wehrer Prinzenpaar Rolf I. und Silvia I.
Der Vorsitzender Mike Roth und das amtierende Prinzenpaar Detlef I. und Andrea I. begrüßten die Ausflügler und wünschten allen einen angenehmen Tag auf der „La Paloma“. Bei durchwachsenen Wetterverhältnissen konnten die Tour-Teilnehmer auch auf das Freideck gehen und die Schönheit des Mittelrheintals bewundern. Der Kapitän und Eigner des Schiffes wies auf die vielen Sehenswürdigkeiten zu beiden Seiten des Stroms hin und informierte über allerlei Wissenswertes. Pünktlich zur Mittagszeit wurde ausgiebig vom Grill-Büffet Gebrauch gemacht, und alle zeigten sich sehr zufrieden. Als Gewinnspiel wurde diesmal das Prinzengewicht inklusive Ornat, aller erhaltenen Orden sowie des Gemeindeschlüssels abgefragt, was sehr zur Erheiterung beigetragen hat.
Der letzte Teil der gelungenen Schiffstour fand sogar in der Abendsonne statt. Pünktlich gegen 20 Uhr waren die Karnevalisten aus Niederzissen wieder zu Hause und waren voll des Lobes über eine gelungene Dankeschön-Tour, die der Vorsitzende der Reservisten und Büttenredner Hartmut Keuler sofort in ein Gedicht gefasst hat: „Eine Fahrt auf dem Rhein ist lustig und fein. Mit ‚La Paloma Ole“ und sogar ein bisschen ‚Wehr ojööh‘.
Zu Füßen der Loreley gab’s die Wende, doch die Tour war lang noch nicht zu Ende. Anlanden in Boppard mit leichtem Verdruss, weil man auf die Bergsteiger warten muss. Das Essen war super, ein Lob an den Koch, und ein paar Flecken hatte das Hemd dann doch. Eine spannende Frage zum Prinzengewicht, über die Einzelgewichte reden wir nicht! Und wenn das Boot auch nicht rappelvoll, war der Ausflug trotzdem toll. Ein paar Stunden von Zuhause weg, gerne wieder – ‚La Paloma knatsch Jeck‘.“
