Allgemeine Berichte | 08.10.2019

Zweites Treffen der Initiative Science LABRO

Die Forschungsideen wollen nun alle in die Tat umsetzen

Präsentation der Projekte stand auf der Tagesordnung

Über eine starke Besucherzahl beim zweiten Treffen von Science LABRO konnte sich Hauptinitiator Tobias Schneider am Freitagabend sehr freuen.Foto: privat

Niederzissen. Die Initiative Science LABRO hatte zum zweiten Treffen eingeladen, um den Kontakt zu interessierten Jugendlichen zu knüpfen. Dabei stand auch die Präsentation der Projektideen auf der Tagesordnung. Science LABRO hat im vergangenen Jahr – seit der Gründung – ein Netzwerk aufgebaut, das Schüler mit Interessenschwerpunkt in den MINT-Fächern und lokale Unternehmen dieses Bereichs zusammenbringt. Im ersten Jahr wurden zwei interessante Projekte angeboten, die alle Felder der Naturwissenschaften abdeckten. Den Schülern soll durch Science LABRO die Möglichkeit gegeben werden, auch neben der Schule ihrer Begeisterung fürs Forschen nachgehen zu können.

Die Schüler sollen bei den Projekten die Möglichkeit bekommen, Laborluft von global agierenden Unternehmen zu schnuppern und sich über mögliche Karrierewege in der Heimat zu informieren. In diesem Jahr starten, nach aktuellem Stand, zwei Gruppen mit tollen Projekten. Einmal ein Projekt im Bereich Biologie und Chemie, das sich mit der Untersuchung der Gewässerqualität im Brohltal – allen voran dem Brohlbach – befasst. Bei diesem Projekt hat sich die Firma Rhodius Mineralquellen dazu bereit erklärt, dieses Projekt zu begleiten.

Das zweite Projekt mit dem Schwerpunkt Mathematik, Physik und Informatik nimmt sich das Thema der Altglassortierung vor. Hierbei wird das Team durch das exklusive Know-how der Firma Heuft und der Firma Schiele Maschinenbau betreut. Es soll im Rahmen der Forschungsarbeit eine Lösung gefunden werden, wie die Sortierung von Altglas optimiert werden kann, um es besser recyceln zu können.

Neben den Firmen werden die Jugendlichen durch Gerhard Mund, einem Lehrer an der Realschule Niederzissen, und den Projektverantwortlichen Tobias Schneider unterstützt. Alle Teilnehmer zeigten große Begeisterung an den Themen und können es kaum erwarten, die Forschungsideen in die Tat umzusetzen.

Für alle, die bei dem Treffen nicht dabei sein konnten, besteht selbstverständlich noch die Möglichkeit, auch ein Teil von Science LABRO zu werden oder sogar eine eigene Idee einzubringen. Weitere Informationen sind auf www.sciencelabro.de zu finden, wo auch ein Kontaktformular für Fragen zur Verfügung steht.

Über eine starke Besucherzahl beim zweiten Treffen von Science LABRO konnte sich Hauptinitiator Tobias Schneider am Freitagabend sehr freuen.Foto: privat

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