Allgemeine Berichte | 23.03.2018

Die Häusje-Damen wollten mehr erfahren

Die Geschichte des „Häusjes“

Viele Damen kamen, um der Geschichte zu lauschen. Privat

Frau Custodis, die neue Leiterin des Senioren Treffs „Häusje“, wollte der Geschichte ihrer jetzigen Wirkungsstätte auf den Grund gehen. In Herrn Henrichs, dem Leiter des Heimatmuseeum in Mülheim, fand sie denjenigen, der am besten Auskunft über die Geschichte von Müllem geben konnte. Henrichs erzählte nun, wann, wer und wieso es heute noch die Begegnungsstätte „Häusje“ gibt. Fast alle Häusje-Damen waren anwesend und als Gast kam Herr Weiler, der in der Stadtverwaltung für uns zuständig ist. Zu Beginn bekam man eine kurze Einführung zu Müllem und dass der Ort erstmals um 700 erwähnt wurde. Müllem leitet sich ab von Mühle; daher auch die Nähe des Müllemer Bachs erklärlich. Auch von mehreren Nachnamen konnte Herr Henrichs den Ursprung erklären. Das Häusje wurde um 1650 als Bauernhof erbaut, früher mit seinem Hofareal von einer hohen Mauer umgeben. Scheune, Stall und Schuppen, sind schon lange verschwunden, nachdem der ehemalige Bauernhof zum Wohnhaus geworden war. In dem Wohnhaus lebte die Familie Konrad Baulig mit elf Kindern. Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen, so beengt zu wohnen. Die Gemeinde wurde nach dem Tod der Eltern Baulig circa 1960 Eigentümer des Häusje, konnte es aber nicht nutzen, da die Tochter Marie ein lebenslanges Wohnrecht hatte. Und die Marie wurde alt, sie verstarb in den 1970er Jahren. Dies war auch der Anlass, in einem Karnevalszug die populär gewordene Aufforderung: „Marie mach Platz1“ auf einem entsprechend gestalteten Fastnachtswagen mitzuführen. Nach diesem Hochgenuss hatten sich alle ihren Kaffee und Kuchen verdient. Die nächste Aktivität wird das Osterfest am 2. April sein, dass mit den Häusje-Damen und geladenen Gästen gefeiert wird.

Es gab viel Interessantes zu erfahren.

Es gab viel Interessantes zu erfahren.

Viele Damen kamen, um der Geschichte zu lauschen. Fotos: Privat

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