Allgemeine Berichte | 15.01.2026, 15:21 Uhr

Die Kempenicher Geschichte im Detail

Kempenich. Erfreuliche Nachrichten gab es zur Einleitung. Die Arbeiten an der Zuwegung zum neuen Standort der Feuerwehr haben begonnen und auch im Neubaugebiet Beun-Mathiasberg tut sich demnächst baulich etwas. Bereits im Jahr 2000 hat die Gemeinde Kempenich dort Flächen als Ausgleich für den Warzenbeißer für ca. 50000 Euro angekauft. Jetzt wurde der Warzenbeißer in Deutschland, Österreich und Schweiz als Insekt des Jahres gekürt. Verbunden mit den Namen Diezler, Ebert, Klapperich und Bodendein gab es nicht nur die Entwicklung der Stammbäume – Ebert und Bodendein gibt es nicht mehr im Dorf - sondern auch Anekdoten von Dezelech Annche, Kurt Klapperich = Lattek, als Second Coach der erfolgreichen Landesligamannschaft des SC Kempenich und von Fritzehannes Köbes, auch Bananeköbes genannt. Seine Frau war Charlotte geb. Begaroeva, bekannt auch als Frau Steinhäger. Die ersten belegbaren Aussagen zu Juden in Kempenich gab es ab 1751. Damals standen sie unter dem Schutz des Grafen von Eltz als sogenannte „hochgräfliche Schutzjuden“. 1830 waren 21 Juden im Dorf. Die bekanntesten waren Salomon Kempenich und sein Sohn Joseph, beides Metzger, Salomon Rosenthal, Joseph Feit, ebenfalls Metzger und „Vüjels Adi“ (Adolf Eggener), der u.a. mit Vögeln handelte. Die Gastronomie begann bereits vor 1438. Die heute noch bestehende Pizzeria „Flennes“ hatte ihren Ursprung mit der Familie Wilms 1730. Anfang der 1990er Jahre gab es 8 Gasthöfe in unterschiedlicher Form – drei sind davon noch übrig und das ist nicht nur im Brohltal, sondern im ganzen Kreis, auf Basis der Einwohnerzahl, Spitze. Das Kapitel Sternsinger zeigt Caspar, Melchior, Balthasar mit dem sterntragenden Herold etwa um 1967. Drei Sternsinger waren aktuell bei dem Treffen dabei. Den Abschluss bildete ein Vortrag zu den Prinzen (insgesamt 45 seit 1930) der GKKG mit Details zur Person und Anekdoten. Die aktuelle Queen Mum hörte interessiert zu. Das nächste Treffen ist am 10. März 2026.

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