Fußballturnier der Junggesellenvereine im Ahrstadion
Die Oberhut sicherte sich den Titel
Auch das „Drumherum“ begeisterte
Ahrweiler. Beim alljährlichen Fußballturnier der Junggesellenvereine aus Ahrweiler, Bachem, Walporzheim und Lantershofen kann man mittlerweile - wie es im Rheinland üblich ist - von einer Tradition sprechen. Bereits zum vierten Mal fand das Event jetzt im Ahrstadion statt. Und hier ist reichlich Fußballromantik geboten: ein uriger Aschenplatz, der beim Kampf der Akteure reichlich staubt, in die Jahre gekommene Stehtraversen samt Sportheim und der Schatten alter Bäume. Ideale Bedingungen also für die diesmal acht Teams Ahrhöde 1 und 2, Ovvehöde 1 und 2, Walporzheim, Niddehöde und Lantershofen. Auch das gastgebende Tambourcorps der Ahrweiler Junggesellen hatte eine Formation aufgeboten. Auf dem Kleinfeld ging es dann bei zehnminütiger Spieldauer in zwei Gruppen zur Sache, bevor die jeweils erst- und zweitplatzierten die Halbfinalpaarungen und schließlich das Endspiel bestritten. Nach spannenden, harten aber immer fairen Begegnungen sicherte sich schließlich die Oberhut den Titel, vor dem Junggesellen-Tambourcorps und der Ahrhut. Allerdings ist es nicht „nur“ der Fußball, der das JGV-Turnier auszeichnet. Auch die Versorgung von Sportlern und Zuschauern ist dank Köstlichkeiten vom Grill und aus dem Fass ideal. Da störte es auch nicht, dass wegen gelegentlicher Regenschauer zeitweise echtes „Fritz-Walter-Wetter“ herrschte.
Die Oberhut, späterer Turniersieger, weiß Torerfolge stilecht zu bejubeln.
Multitasking ist beim Turnier der Junggesellen selbstverständlich.
