First Responder zu Besuch in der Grundschule am Waldsee Rieden
Die „Rettungsdienstfamilie“
Rieden. Die First Responder Rieden-Volkesfeld haben die 4. Klasse der Grundschule am Waldsee Rieden besucht.
Sabrina und Christian Hilger brachten den Kindern eine lebenswichtige Erste Hilfe-Maßnahme bei – die stabile Seitenlage. Anschließend erklärten sie den Schülerinnen und Schülern Wichtiges über Vergiftungen: Welche Flüssigkeiten und welche Pflanzen sind giftig? Die Kinder lernten so, wie man sich verhalten muss, wenn man etwas Giftiges gegessen oder angefasst hat. Zum Schluss zeigten die First Responder, wie man ein Pflaster schneidet, wenn man sich an der Fingerkuppe verletzt hat.
Diese Aktionen sind nicht nur wichtig, damit sich die Kinder im Notfall helfen können, sondern sie machten auch noch Riesenspaß, so die einhellige Meinung aller Beteiligten.
First Responder sind, so die Definition des DRK, gut ausgebildete Ersthelfer aus der Nachbarschaft. Ihre Aufgabe ist es, im Ernstfall die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes oder Rettungsdienstes zu überbrücken. Damit übernehmen die First Responder, die ausschließlich ehrenamtlich arbeiten, eine wichtige Funktion in der Rettungskette. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn sie den Ort eines Notfalls schneller erreichen können als der Rettungsdienst oder aber, wenn das nächste Rettungsfahrzeug noch im Einsatz ist. First Responder übernehmen die Versorgung des Patienten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Sie führen lebenserhaltende Sofortmaßnahmen wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung durch und betreuen die Patienten. Dabei steht jedem First Responder eine komplette Notfallausrüstung zur Verfügung.
Pressemitteilung der
Verbandsgemeinde Mendig
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