Arbeitsgemeinschaft der Stadtführer für Münstermaifeld
Die Saison beginnt – Stadtführer beteiligen sich am Frühjahrsputz
Beginn 2. April
Münstermaifeld. Am Sonntag, den 2. April, beginnt für die Stadtführer in Münstermaifeld wieder die Saison und damit die Zeit, in der Gäste aus vielen Gegenden Deutschlands und auch aus dem benachbarten Ausland das historisch so interessante Maifeld-Städtchen besuchen werden.
Nach dem Vorbild der Süddeutschen „Kehrtage“ beteiligen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft alljährlich am Großreinemachen an allen Ecken und Enden der Stadt, um den erwarteten Besuchern ein möglichst positives Bild von den Sehenswürdigkeiten Münstermaifelds präsentieren zu können.
Ob nun die Schatzkammer in der Stiftskirche mittelalterliche Kostbarkeiten offenbart oder im Haus Weber der mühsame Alltag der Vorfahren deutlich wird, immer gelingt es , den Besuchern einen tiefen Einblick in die Geschichte zu liefern, der oftmals haften bleibt und zum Wiederkommen einlädt.
Die Stadtführer lassen Bauwerke wie den Eulenturm erzählen, in dem Frauen als angebliche Hexen gefoltert wurden oder sie zeigen die mittelalterliche Brunnenanlage, den „Buur“, wo Mädchen aus dem Maifeld die Wäsche der Adligen und begüterten Familien der Region waschen mussten und im Waschfrauenhäuschen auch oftmals Schutz suchen mussten vor den Zudringlichkeiten der jungen Männer.
Das archäologische Museum schließlich zeigt interaktiv und in moderner Form, wie der Bereich um die Stiftskirche den Wissenschaftlern, die dort zwei Jahre graben konnten, über 50 fränkische Funde preisgab, die vermutlich aus Fürstengräbern stammen.
Geschichte und Geschichtchen lebendig werden lassen im Dialog mit den Stadtführerinnen und Stadtführern - darauf freuen sich ihre Gastgeber.
