Allgemeine Berichte | 22.03.2021

Weltgebetstag auf dem Maifeld

Die Solidarität der Frauen

Solidarität wird sichtbar.Foto: privat

VG Maifeld. Seit 130 Jahren spannt sich am ersten Freitag im März eine Gebetskette um den Globus, die man wohl zu Recht als größte Frauenbewegung der Welt bezeichnen kann und die das Motto umsetzt „informiert beten und handeln“.

Dieses Jahr steht am Weltgebetstag Vanuatu im Mittelpunkt, ein idyllischer, christlich geprägter Inselstaat inmitten der Südsee.

Auch hier tragen Frauen die Hauptlast des Alltags, müssen aber um Anerkennung und Gleichberechtigung kämpfen. Dabei wird der Inselstaat durch den ansteigenden Meeresspiegel und Tropenstürme in seiner Existenz bedroht.

In Deutschland beteiligen sich über 800.000 Frauen an dieser ökumenischen Solidaritätsbewegung, und auch auf dem Maifeld arbeiten unter der Leitung von Pastoralreferentin Elisabeth Zenner fast 20 evangelische und katholische Frauen intensiv in dieser Bewegung mit.

Angesichts der schwindenden Sandstrände Vanuatus und angesichts unserer Naturkatastrophe Covid 19, die seit über einem Jahr die Existenz vieler Menschen um uns herum bedroht, stellten sie die Frage: Gibt es ein Fundament, auf das wir bauen können? Gibt es einen Halt im Leben?

Das war das Thema des Gottesdienstes, den die Frauen unter Coronabedingungen in der Polcher Pfarrkirche feierten. Auf Schiefertafeln wurde gesammelt, was Halt und Sinn im Leben bedeutet. Gute Freundschaften. Das Erleben, dass jemand einem zuhört. Dass man helfen kann. Nicht wenige bezeichneten Gott als Fundament ihres Lebens.

Er gibt Kraft, ist eine Stütze. Sie spüren, dass Gott an ihrer Seite geht und sie von ihm gewollt sind. Als das alles zusammengetragen wurde, wurde deutlich: Unser Leben ist nicht auf Sand gebaut.

Und für Vanuatu kamen im Polcher Gottesdienst 570 Euro zusammen. Für Bildungsarbeit, Anbaumethoden, Medienarbeit und vieles mehr.

Solidarität wird sichtbar.Foto: privat

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