Allgemeine Berichte | 06.08.2016

Tages-Tour der KreisVHS Neuwied führte nach München

Die Stadt mit „Wohlfühlcharakter“

Bayrische Landeshauptstadt begeisterte

Die Reisegruppe auf der Treppe zum Schloss Nymphenburg. privat

Neuwied. Auf der zweiten Vier-Tages-Tour der KreisVHS Neuwied mit Ziel München konnten sich die 30 Teilnehmer/innen auf der Hinfahrt bei einer anderthalbstündigen Stadtführung davon überzeugen, dass Dinkelsbühl in seiner romantisch mittelalterlichen Schönheit ein touristisches Muss darstellt. Für einen Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau verblieben wegen Verzögerungen auf der Strecke leider nur 40 Minuten. Allerdings saß die Betroffenheit darüber tief, welchen Torturen bis hin zu 50.000-fachen Tod die Inhaftierten ausgesetzt waren. Nach dem Bezug des zentral gelegenen Hotels wurde der freie Abend genutzt, die Innenstadt mit Stachus, Marienplatz und Hofbräuhaus zu erkunden. Am nächsten Morgen wurde der Gruppe durch eine zweistündige Stadtrundfahrt und einen anschließenden Rundgang durchs Zentrum dank fachlicher Führung die Metropole mit „Wohlfühlcharakter“ nähergebracht. Die dabei aufgezeigten Potenziale Münchens wurden nachmittags bei hochsommerlichem Wetter individuell genutzt (Feier des Pokalsiegers Bayern München auf dem Marienplatz, Blick vom „Alten Peter“ über die Stadt, Museumsbesuche Erholung im Englischen Garten und /oder in den Brauhäusern).

Geschichte des Olympiageländes

Am dritten Tag stand der Besuch des Olympiageländes mit Informationen zu diesem Stadtentwicklungsprojekt der 60er Jahre an, den Wettkampfstätten, den zunächst „fröhlichen Spielen“ bis zu dem Attentat auf die israelische Mannschaft mit 15 Toten sowie zu der schwierigen Situation seit Verlegung der Bundesligaspiele in die Allianz-Arena. Begonnen hatte der Rundgang in der benachbarten BMW-Erlebniswelt, wo die Exponate von der „Isetta“ bis zu den heutigen Luxusmodellen Interesse fanden. Erinnerungen an zurückliegende Zeiten lösten die präsentieren Motorräder aus, die zu Fotos mit Herren wie mit Damen am Lenker animierten. Anschließend begeisterte die großartige Schlossanlage „Nymphenburg“. Informationen zu den Wittelsbergern, zur Entstehung des Ensembles sowie zu den Räumen Möbeln und Gemälden hatten aufmerksame Zuhörer/innen. Danach verabschiedete sich die sympathische und kompetente Stadtführerin nach zwei Tagen gemeinsamer Exkursionen. Der Nachmittag wurde zum Ausruhen, Flanieren und Shoppen genutzt. Einige zog es ins Kulturzentrum „Gasteig“, wo Studenten der Hochschule für Musik und Theater anspruchsvolle Stücke für Klavier und Violine auf hohem Niveau darboten. Dem geselligen Abschluss im „Löwenbräu“ am Abend wohnten alle Teilnehmer/innen bei - sicher auch ein Indiz für das Verstehen in der Gruppe und die Zufriedenheit mit dem Programm. Die Heimreise am vierten Tag wurde von Dauerregen begleitet, so auch der zweistündige Aufenthalt im „Dehner Blumenpark“ in Rain/Lech. Dennoch beeindruckte dieses wunderschön gestaltete Stück Natur, und die Führerin wurde förmlich bestürmt mit Fragen zu Pflege, Düngung, Schädlingsbekämpfung, Schnitt und vielem mehr. Nach einer Stärkung im dortigen Restaurant und einer fünfstündigen Fahrt erreichte die Gruppe wohlbehalten die heimatlichen Gefilde. Über das auf der Reise angeregte Nachtreffen, bei dem schon Ideen für das nächste Ziel eingebracht werden können, wird die Geschäftsstelle der KreisVHS gesondert informieren.

Pressemitteilung der

KreisVolkshochschule

Neuwied e. V.

Die Reisegruppe auf der Treppe zum Schloss Nymphenburg. Foto: privat

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