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Benefizveranstaltung „Andernach ist bunt“

Die Stadt zeigt Flagge für Demokratie, Vielfalt und Solidarität

Zweistündiges Programm auf dem Marktplatz - 850 Euro für integrative Jugendprojekte kamen zusammen

25.05.2019 - 10:06

Andernach. Zahlreiche Bürger zeigten bei der zweistündigen Benefizveranstaltung „Andernach ist bunt“ auf dem Marktplatz Flagge für Demokratie, Vielfalt und Solidarität. Initiiert wurde die Veranstaltung parteiübergreifend von allen im Stadtrat vertretenen Parteien.

Bunt steht für Toleranz und gemeinsames Miteinander. Das war auch der Tenor aller Mitwirkenden, die in ihren Beiträgen deutlich Flagge für ein Andernach der Vielfalt zeigten. Mit von der Partie waren die kirchlichen Vertreter aus dem Stadtgebiet, Pfarrer Stefan Dumont (katholische Kirche), Pfarrer Christian Schulte (evangelische Kirche), Mike Vlanjnic (Freie evangelische Kirche), Katja Büchner vom Förderverein Flüchtlingshilfe e.V., Naser Azizi, ein politischer Flüchtling und Journalist aus Afghanistan, der Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration, Wolfgang Lübke, Heribert „Molly“ Zins, Kommandant der Stadtsoldaten, Albrecht Schmitz von der SG99 Andernach, die Unternehmer Johannes Ahsenmacher und Methap Turan sowie Konrad Sabel, Moderator und Journalist.


Eine Liebeserklärung an die Bäckerjungenstadt


Bunt war auch das Rahmenprogramm, zu dessen Höhepunkten der Auftritt des Kinderspielmannszugs der Blauen Funken und die Tanzvorführung des Kinderballetts der Prinzengarde zählten. Musikalisch sorgten die Eifelrockband „Heaven’s a beer“ und der Flüchtling Mohammad-Amin Hashemi und Freunde für Unterhaltung. Wobei Letzterer sich mit dem in deutscher Sprache gesungenen Liebeslied „Andernach, ich liebe Dich“ für die Unterstützung und Hilfe, die ihm nach seiner Flucht in der Bäckerjungenstadt zuteilwurden, bedankte.


„Einen Schritt aufeinander zugehen“


„Integration ist mehr als nur Klamotten hergeben, es ist ein langer Weg“, weiß Katja Büchner, Vorsitzende des Fördervereins Flüchtlingshilfe Andernach und schaute dabei um vier Jahre ins Jahr 2015 zurück. Zu diesem Zeitpunkt strömten mehr als eine Million Asylbewerber und Migranten nach Europa – einige dieser Menschen kamen auch nach Andernach. „Viele mussten vor Krieg und Zerstörung in ihrer Heimat fliehen. Ihnen den Start hier am Rhein zu erleichtern, war und ist unser erklärtes Ziel“, so Büchner. Auch Wolfgang Lübke vom Beirat Migration und Integration berichtete von den vielfältigen Aktivitäten und Projekten, die für Flüchtlinge ins Leben gerufen wurden. „Dabei wurde immer die Möglichkeit geschaffen, sich gegenseitig kennenzulernen“, betont Lübke, der an die Andernacher appellierte, auch einmal einen Schritt auf die Flüchtlinge zuzugehen. Begegnung und Kommunikation, wie sie in zahlreichen Vereinen bereits stattfinde, sei eine einfache Formel gegen gefühlte Überfremdung, betonte auch Pfarrer Christian Schulte: „Lerne ich einen Menschen erst einmal kennen, ist er für mich keiner Fremder mehr.“

Mit bunten Handabdrücken und persönlichen Nachrichten auf einem Laken setzten die Besucher der Veranstaltung ein Zeichen dafür, dass die Bäckerjungenstadt heute und auch in Zukunft eine bunte und offene Gesellschaft bleiben soll, und erteilten somit jeder Form von Populismus und Extremismus eine klare Absage.


„Ode an die Freude“ zum Abschluss des Festes


Im Rahmen der Benefizveranstaltung kamen Spenden in Höhe von insgesamt 850 Euro zusammen, die dem „Haus der Familie“ für integrative Projekte im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit zugutekommen sollen. Zum Abschluss der Veranstaltung sangen alle Besucher und Teilnehmer noch gemeinsam die Europahymne „Ode an die Freude.“

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Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
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