43. Bendorfer Weihnachtsmarkt
Die Tradition wird fortgesetzt
Weihnachtsromantik erfüllte die Plätze und Gassen – Geschätzte 30.000 bis 40.000 Besucher
Bendorf. Ein Duft von Rindenmulch und gebrannten Mandeln, wärmende Lichter, heißer Glühwein und vorweihnachtlicher Budenzauber – Vor der malerischen Kulisse der einmaligen Doppelkirche und dem prächtigen Weihnachtsbaum präsentierte sich am zweiten Adventswochenende der traditionelle Bendorfer Weihnachtsmarkt mit aufwändigen und kreativen Standdekorationen und einem weihnachtlich-romantischen Arrangement.
Ob an rustikalen Stehtischen aus massiven Baumstämmen, an der Krippe mit jungen Burenziegen, der „Waldecke“ mit Holzkunst-Schnitzer Martin Röhrig oder den vielen neuen Marktständen mit hochwertigen Produkten konnten einmal mehr viele tausend Besucher aus Nah und Fern festliche Weihnachtsmarktstimmung genießen. Eine kleine Ruhezone rund um eine Feuerstelle lud zum Verweilen und einem Plausch ein, während auf der großen transparenten Bühne lokale Musikvereine und hochkarätige Bands für ständige musikalische Unterhaltung sorgten. Viele Bendorfer Vereine und Schulen boten Selbstgemachtes und Informatives feil, zahlreiche Handwerker zeigten ihre Künste und die Kids hatten ihren Spaß bei einem Showbacken. Auch in den kleinen Gassen der Innenstadt rund um den Kirchplatz herrschte lebhaftes adventliches Treiben, so hatte zum Beispiel die „Haus- und Hofgemeinschaft Concordia Straße 3“ zu einem Advent der besonderen Art mit Kulinarischem und Schönem wie Keramik, Malerei, Bildhauerei und Schmuck eingeladen, dazu konnten die geöffneten Werkstätten der Keramik-Künstlerin Uta Minnich und des Malers und Bildhauers Jan Schröder besichtigt werden. Nach vielen Tagen der Vorbereitung eröffnete Bürgermeister Michael Kessler am Freitag feierlich den 43. Bendorfer Weihnachtsmarkt. Bürgermeister Kessler betonte, damit setze Bendorf nicht nur seine über 450 Jahre alte Markttradition fort, der Weihnachtsmarkt verfüge dabei bereits über seine eigene Tradition. Der Bürgermeister würdigte erneut das große Engagement der zahlreichen Sponsoren, die dadurch maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Auch in diesem Jahr setze man wiederum konsequent auf das Motto „Qualität statt Quantität, Klasse statt Masse“, was sich in dem überwiegend weihnachtlichen Sortiment an den 120 Marktständen in der Stadt widerspiegele.
Unterstützung bei der Eröffnungszeremonie fand Kessler bei den Schülern der Bodelschwingh Grundschule, die mit einstudierten Liedern die vielen Zuschauer auf dem Kirchplatz begeisterten.
Bei trockenem und teilweise sonnigem Wetter mit knackigen winterlichen „Glühweintemperaturen“ strömten am Wochenende Massen von Besuchern in die kleine Stadt am Rhein, sogar der hartnäckige Nebel am Samstag konnte die hervorragende Stimmung auf dem Marktplatz nicht trüben. Werner Prümm, Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung der Stadt schätzt die Anzahl der Gäste an allen drei Tagen ähnlich wie im Vorjahr auf etwa 30.000 bis 40.000, damit festigt Bendorf einmal mehr seine herausragende Marktstellung in der Region.
Die liebevoll dekorierten Stände luden zum stöbern ein.
Bürgermeister Kessler ist stolz, dass Bendorf seine historische Bedeutung als Markt-Standort aufrecht erhalten kann.
Auch Stadtrat Werner Dietz besuchte den Weihnachtsmart.
Der Holzkunst-Schnitzer Martin Röhrig beeindruckte die Besucher.
In der Krippe kümmerten sich kuschelige Burenziegen mehr oder weniger zart um das hözerne Christkind.