Allgemeine Berichte | 17.09.2019

Zu den fast 200 Helfern bei Rhinecleanup in Vallendar gehörte auch Ulrike Höfken

Die Umweltministerin sammelte Müll

Organisatorin Jutta Heuser ist beeindruckt von der Resonanz der Bürger

Am Ende der Rhinecleanup Aktion gab es eine kleine Abschlussfeier mit Kaffee Kuchen und mehr. Fotos: HEP

jVallendar/Region. „Warum ist es am Rhein so schön?“ heißt ein bekanntes Volkslied. Und jetzt ist es tatsächlich am Rhein, vor allem an seinen Ufern, wieder schön, denn ca. 20300 freiwillige Helfer aus vier Ländern sammelten bei hunderten Aktionen 175 Tonnen Müll.

Dazu beigetragen haben auch Gruppen und Vereine in Vallendar, die sich bei der Aktion Rhinecleanup über Stunden mitmachten.

Eingefädelt hatte dies Jutta Heuser als engagierte Vallendarer Bürgerin: „Ich habe meine Umwelt so gerne und liebe unseren Rheinarm. Im Radio hörte ich Rhinecleanup-Organisator Ingo Lenz, der sagte, jeder kann mitmachen. Ich habe mit dann dort Informationen geholt, man kann sich auf der Internetseite anmelden und bekommt einfach wieder verwendbare Handschuhe, Plastiktüten und Greifer und alles kostenlos, weil die Postbank das sponsert. Und die Verbandsgemeinde Vallendar habe ich um einen Abfallcontainer gebeten und das hat vorbildlich geklappt.“ Jutta Heuser machte Werbung über die sozialen und auch Print-Medien und war beeindruckt von der Resonanz und wer bei dieser Aktion mitmacht: „Da meldeten sich Leute aus dem Westerwald, die mit dem Rhein ja eigentlich nichts zu tun haben und dafür bin ich sehr dankbar.“ So sammelten an dem 3 km langen Vallendarer Rheinufer fast 200 engagierte Bürger jede Menge Müll. Der reichte von Glas- und Plastikflaschen, Bauschutt, Einkaufs- und Plastiktüten über Reste von Silvesterfeiern und Maisdosen von Anglern bis hin zu gebrauchten Babywindeln. Dass die von Leuten einfach am Rheinufer liegen gelassen werden, ist für Jutta Heuser unverständlich und sie regt sich auf. Zu den vielen Gruppen und Vereinen zählte auch der Vallendarer Kanu Club, deren Mitglieder mit ihren Booten an nicht zugängliche Uferböschungen kamen. Sie fuhren auch an die geschützte Insel Graswerth, wo Hochwasser jede Meng Müll angeschwemmt hatte.

Prominenteste Müllsammlerin in Vallendar war die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken: „Junge Leute gehen oft sorglos mit Einwegverpackungen um, wer hier einmal mitgemacht hat, sieht die Sache anders und geht sorgfältiger mit Einweg um“, erklärte sie am Rheinufer.

Und am Ende des Vallendarer Rhinecleanups kam bei tollem Sommerwetter auf dem Parkplatz am Rhein auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz. Jutta Heuser hatte für Kaffee gesorgt und Kuchen und ähnliches spendeten dann einige freiwillige Helfer für eine kleine Abschlussfeier. HEP

Umweltministerin Ulrike Höfken sammelte Müll am Vallendarer Rheinufer.

Umweltministerin Ulrike Höfken sammelte Müll am Vallendarer Rheinufer.

Organisatorin Jutta Heuser hier mit Tochter Vera freut sich dass viele Helfer den Müllcontainer füllten.

Organisatorin Jutta Heuser hier mit Tochter Vera freut sich dass viele Helfer den Müllcontainer füllten.

Am Ende der Rhinecleanup Aktion gab es eine kleine Abschlussfeier mit Kaffee Kuchen und mehr. Fotos: HEP

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