Mitgliederversammlung des Vereins „Nachbarn in Not“ Leubsdorf
Die Vorsitzende erläuterte Hilfsaktionen und Projekte
Leubsdorf. Die Mitgliederversammlung des Vereins „Nachbarn in Not“ Leubsdorf fand in der Gaststätte „Calabria“ in Leubsdorf statt. In dieser öffentlichen Versammlung konnten sich Mitglieder sowie interessierte Nichtmitglieder über den neuesten Stand in Sachen Spenden und Hilfsaktionen informieren. In kleiner, aber gemütlicher Runde erläuterte die Vorsitzende Marianne Runkel den Anwesenden Hilfsaktionen und Projekte des vergangenen Geschäftsjahrs. Im Fokus stand eine Diskussion über das Verhältnis von Spendenaktionen im Ausland zu Spendenaktionen, die regional stattfinden.
„Es ist nicht schwer, Projekte aus dem Ausland, die wir seit Jahren unterstützen, regelmäßig in die Medien zu bringen. Dadurch wird niemand persönlich in Verlegenheit gebracht, außerdem sind diese Spendengelder meist sachbezogen und müssen von uns auch zu diesem Zweck genutzt werden“, erklärte Josef Honnef, der Geschäftsführer des Vereins.
Jedoch gestaltet sich die Sache regional etwas schwieriger. Wie wird der Verein auf einen in Not geratenen Menschen aufmerksam? Meist erfahren die Vorstandsmitglieder über Dritte davon.
„Aus Scham kommt kaum jemand auf uns zu und fragt nach Hilfe, manch einem sind wir vielleicht nicht bekannt“, sagte Runkel. „Trotzdem konnte der Verein schon in vielen Fällen regional aktiv werden und somit direkte Hilfe leisten. Wir respektieren die Privatsphäre der Menschen und bleiben diskret. Deshalb sind diese Hilfsaktionen in den Medien nicht oft zu sehen“, so Runkel.
Anschließend wurden Achim Pohlen und Achim Nonnen zu neuen Rechnungsprüfern gewählt.
