BUND, Schulen und Hobbygärtner luden zum vielseitigen Fest
Die Wangen der Kinder waren so rot wie die Tomaten
Viertes BUNDtes Tomatenfest in Moselweiß mit großem Besucherandrang
Koblenz. In Moselweiß fand kürzlich das vierte Tomatenfest in Folge statt. Statt Regen brachte der Wettergott dieses Jahr schönsten Sonnenschein und angenehme Temperaturen. So war ein gelungener Tag vorprogrammiert, und die Gäste, nicht nur aus Moselweiß, strömten in Scharen zum Freizeitgartengelände der Hobbygärtner und den beiden BUNDten Schulgärten gleich nebenan. Für Essen und Trinken war natürlich reichlich gesorgt, wobei besonderer Wert auf die Produkte aus dem Schulgarten, ansonsten möglichst vegetarische Biokost aus der Region, gelegt wurde. Viele verschiedene Suppen standen zur Auswahl. Tomatensuppe durfte hier natürlich nicht fehlen. Die selbst gemachte Pizza war schneller ausverkauft, als sie gebacken werden konnte. Auch die Kartoffelpfanne, die frisch über dem Grill zubereitet wurde, war sehr beliebt. Am Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen, die fleißig von den Eltern der Grundschüler verkauft wurden. Der Schulchor unter der Leitung von Frau Faig hatte Lieder zum Gartenthema einstudiert, der „Tomatenpizza-Song“ brachte die Zuhörer zum Schmunzeln. Weiteres musikalisches Entertainment boten die deutsch-syrische Gruppe „Tonspuren“ sowie „September Ends“ und „Empty Generation“, beide gemanagt von Gerd Wagner und seiner Musikschule. Das Honorar spendeten die Nachwuchsbands dem gemeinnützigen Projekt „Musik für alle“, das junge Musikinteressierte fördert, auch die, die nicht genügend Geld für ein eigenes Instrument haben. Die Schülerinnen und Schüler verteilten Tomatensamen verschiedenster meist alter Sorten und boten Führungen durch die Gärten und die Schulimkerei an, unterstützt von der ortsansässigen Imkerin Melanie Monreal.
Attraktives Programm
Für die Kinder gab es einen Kinderflohmarkt und kreative Angebote. Barbara Lübke-Becker aus Gering kam mit ihrem Schnell-Kurs für selbst gefilzte Freundschaftsbänder gut an und konnte sich vor Kunden kaum retten. Sowohl die Schulleiterin der Grundschule Moselweiß Martina Keller als auch der Koblenzer BUND-Vorsitzende Egbert Bialk hoben in ihren kurzen Wortbeiträgen die beispielgebende Zusammenarbeit von Schule, Umweltverband und Hobbygärtnern hervor und dankten allen Helfern für ihr tolles Engagement. Das rein ehrenamtliche Gemeinschaftsprojekt mitten in der „Grünen Lunge“ von Moselweiß arbeitet ohne jegliche öffentliche Förderung und hat weit über Koblenz hinaus große Anerkennung gefunden. Nicht nur Natur und gesunde Ernährung werden Kindern und Erwachsenen näher gebracht, auch ein friedliches soziales Miteinander und zivilgesellschaftliches Engagement werden hier ganz selbstverständlich gelebt.
Pressemitteilung
BUND Regionalbüro Koblenz
Ein Tomatenstand mit vielen alten und neuen Sorten.
