Allgemeine Berichte | 04.03.2019

Möhnensitzung in Kesselheim

Die Wierschtjer ließen es richtig krachen

Die „Radauklötzchen“ hatten bei ihrem Vortrag „Besuch im exklusiven Möhnen-Seniorenheim“ die Lacher auf ihrer Seite. Foto: privat

Koblenz-Kesselheim. „Doch wenn die ierschte Musik spillt, dann müsse mir schon singe, wenn die ierschte Musik spillt dann müsse mir schon springe.“ Das war kein leeres Versprechen des MC Kesselemmer Wierschtjer. An Schwerdonnerstag ließen es die Wierschtjer im Hermann-Höfer-Vereinshaus so richtig krachen.

Die 1. Vorsitzende Martina Piroth und das amtierende Möhnenpaar, Obermöhn Andrea I. mit güldenem Haar vom Kurfürst-Schönborn-Boulevard und der Möhnerich Ute I. chic und fein, bezaubernder Vogel aus Kesselheim, begrüßten um 14.11 Uhr alle anwesenden Möhnen, Abordnungen befreundeter AKK-Vereine und viele Gäste. Auf der Bühne hatte das Möhnenpaar dann ein leichtes Spiel. Mit ihrem Möhnenpaarlied „Geck Yeah“ motivierten die beiden gleich alle zum Mittanzen.

Eigengewächse bestritten das komplette Programm

Nach dem Möhnenkaffee präsentierte die Präsidentin Doris Mendyka ein buntes Feuerwerk der Spitzenklasse, ausschließlich mit Eigengewächsen des Vereins bestückt. Dass komplette Funkencorps des Brudervereins Kapuzemänner gehört als Leihgabe mit dazu und ist ein fester Bestandteil jeder Möhnensitzung.

Die kleinen Funken bezauberten dann auch als erste im Programm mit ihrem Showtanz „Dschungel“. Im Anschluss daran freuten sich die Möhnen über den Besuch des Koblenzer Tollitätenpaars mit seinem Hofstaat. Danach ging es gleich weiter mit dem Vortrag der Nachwuchsmöhn Angelina Perschke. Eindrucksvoll erzählte sie, dass es bei Familienfesten schon einmal chaotisch und lustig zugehen kann. Für ihren dritten Vortrag in Folge bekam sie verdient den AKK-Eigengewächsorden verliehen.

Weitere Ehrungen kamen an diesem Tag nicht zu kurz. Vorsitzende Piroth hatte die Ehre, zwei Mitglieder des Vereins zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Käthe Ohlig und Hannelore Schüller freuten sich sehr über diese Ehrung und waren sichtlich gerührt.

Danach ging es im Programm Schlag auf Schlag weiter mit der Gruppe „Die rockenden Socken“. Sie erfreute das Publikum mit einer Persiflage als betende Ehefrauen. Im Anschluss daran folgte der Besuch des Kinderprinzenpaars der Fidele Mädcher von Wallersheim mit seinem Hofstaat und der Tanzgruppe. Märchenhaft ging es dann weiter mit den großen Funken der Kapuzemänner. Sie brillierten mit ihrem Schautanz „Märchenhaft, plötzlich Prinzessin“.

In ihrem Vortrag „Früher war alles besser“ zeigten Gerlinde Pauly und Petra Reif viele Beispiele dafür auf, dass nicht jeder „neumodische Kram“ unbedingt besser sein muss. Der Musiker Albrecht Ruech und Jana Reif unterstützten die beiden dabei tatkräftig mit Worten und Musik.

Mehrere Akteure wurden mit Orden der AKK ausgezeichnet

Ein lieber Besuch der AKK kündigte die nächste Ehrung an. Gerlinde Pauly und Sabine Schuth wurden mit dem AKK-Halsorden ausgezeichnet. Das sorgte für viel Freude bei den Ausgezeichneten.

Jetzt war es Zeit, die Lachmuskeln ein wenig zu strapazieren. In dem Sketch „Zwei Zugreisende“ zeigten Elke Schüller und Elke Heisser viel Situationskomik ohne Worte.

Die anschließende Tanzdarbietung der Formation „Magic Five“ hielt die Damen nicht mehr auf den Sitzen. Fünf junge Männer brachten mit ihrer eigenen Choreographie den Saal zum Kochen. Ohne Zugabe kamen sie nicht von der Bühne.

In ihrem Vortrag „Heiße Höschen“ berichtete die Martina Piroth von ihrer Suche nach einem bestimmten Kleidungsstück. Sie verkündete: „Ich suche zum Überwintern ein heißes Höschen für meinen Hintern.“ Die Präsentation eines selbstgenähten Höschens war die Lösung des Problems.

Das Möhnenballett präsentierte eine schwungvolle Piraten-Show zum Mitsingen und Schunkeln. Dafür gab es viel Applaus.

Kapuzemänner sorgten für Abwechslung und Spaß

Eine große Abordnung der Kapuzemänner mit ihrem 1. Vorsitzenden Oliver Schröder wurde herzlich bei den Möhnen empfangen. Beim lustigen Piraten-Mitmachtanz hatte man gemeinsam viel Spaß auf der Bühne.

Die nächsten Lacher gab es beim Vortrag „Der Computer, das unbekannte Wesen“, vorgetragen von Simone Gärtner. Für ihre langjährigen lustigen Bühnenauftritte, wurde auch ihr der Eigengewächsorden der AKK verliehen.

Jetzt war es Zeit für einen magischen Auftritt der mittleren Funken der Kapuzemänner. Sie entführten als „Greatest Showgirls“ in die bunte Welt des Zirkus. Für ihre gekonnte Darbietung gab es eine verdiente Rakete.

Anschließend wurde ein lustiger Vortrag von Sitzungspräsidentin Doris Mendyka gehalten. Sie erzählte von ihren Nöten als Putzfrau und hatte die Lacher auf ihrer Seite.

Das nächste Highlight folgte dann auch sogleich. Das Kesselheimer Männerballett konkurrierte tänzerisch auf der Bühne als Backstreet Boys und Spice Girls. Das Publikum hatte sichtlichen Spaß daran und ließ die Männer nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Der Musiker Albrecht Ruech aus Spay stellte in seinem anschließenden Vortrag bei den Möhnen unter Beweis, was für ein Allroundtalent er ist. Er kann nicht nur Musik machen, sondern ist auch in der Bütt ein wahrer Könner. Seine kleine Schwäche betonte er immer wieder mit den Worten: „Ich kann halt nicht Nein sagen.“

Zum Höhepunkt und letzten Programmpunkt der Sitzung entführte die Gruppe Radauklötzchen in ein „Exklusives Möhnen-Seniorenheim“. Eindrucksvoll stellte man unter Beweis, dass die Möhnen noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Mit dem gesungenen allerersten Möhnenlied der Kesselemmer Wierschtjer und einem getanzten Charleston ging es die alten Zeiten zurück. Der Saal tobte.

Anschließend rief die Sitzungspräsidentin dann zum Finale auf. Sie bedankte sich bei den Akteuren und beim fantastischen Publikum für diese gelungene großartige Sitzung. Das Publikum seinerseits bedankte sich mit viel Applaus für das bunte und abwechslungsreiche Programm.

Hannelore Schüller (l.) und Käthe Ohlig wurden zu Ehremmitgliedern ernannt.

Hannelore Schüller (l.) und Käthe Ohlig wurden zu Ehremmitgliedern ernannt.

Die „Radauklötzchen“ hatten bei ihrem Vortrag „Besuch im exklusiven Möhnen-Seniorenheim“ die Lacher auf ihrer Seite. Foto: privat

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