Allgemeine Berichte | 12.10.2021, 14:26 Uhr

Die Folgen der Pandemie sind auch bei den ehrenamtlich Tätigen zu spüren

Die Zugabe hilft weiter!

Wachtberg. Das caritative Projekt Zugabe der Kath. Kirchengemeinde St. Marien Wachtberg unterstützt Wachtberger Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen. Seit Mai 2013 werden in den Räumen des Pfarrheims in Berkum haltbare Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs abgegeben. Neben diesem direkten Hilfsangebot bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen eines Begegnungscafés ihrer Kundschaft niederschwellige Hilfsangebote wie z.B. Hilfe bei bürokratischen Dingen oder die Vermittlung an unterschiedliche Beratungsstellen des Rhein-Sieg-Kreises.

Aber die Pandemie hat auch bei der Zugabe ihre Spuren hinterlassen! Infolge der Kontaktbeschränkungen und der damit einhergehenden Schließung der Zugabe darf die Ausgabe zwar seit Monaten wieder geöffnet sein, jedoch wurde hierfür neben räumlichen Veränderungen für die Kundinnen und Kunden eine Terminvergabe eingeführt, so dass das notwendige Hygienekonzept der Kirchengemeinde umgesetzt werden kann. Das allseits beliebte Begegnungscafé, das gerade in der Pandemiezeit ein überaus wichtiges Instrument gewesen wäre, Menschen in ihrer Einsamkeit und mit Ängsten und Nöten nicht allein zu lassen, durfte und darf auch bis heute noch nicht wieder stattfinden.

Als Verantwortliche der Zugabe haben sich Josi Duell und Andrea Neu entschlossen, auch in diesem Jahr die alljährliche Herbstsammlung am hiesigen Einkaufszentrum noch nicht durchzuführen, die Sicherheit aller ehrenamtlich Tätigen, die teils über viele Stunden mit einer solchen Sammlung beschäftigt sind, hat Vorrang, so Neu. Es ist zu hoffen, dass im kommenden Frühjahr in gewohnter Weise die bisher erfolgreichen Sammlungen vor Ort wieder stattfinden können, bei denen nach dem Motto „Kaufe deins – schenke eins“ die Einkaufswagen und somit die Regale der Zugabe wieder kräftig gefüllt werden. Hierbei hoffen Duell und Neu auf die bewährte Unterstützung der ortsansässigen Geschäftsleute. Um trotz fehlender Sammlungen den Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten zu können, bittet die Zugabe um rege Sach- und Geldspenden, die auch mit Blick auf das Angebot an in Wachtberg gestrandete Flutopfer benötigt werden, die während ihres Aufenthaltes im Wachtberger Ländchen von dem caritativen Projekt unterstützt werden könnten.

In den vergangenen Monaten hat sich altersbedingt – auch aufgrund eines erhöhten Risikos für ältere Menschen in der Corona-Zeit - der Kreis von Mitarbeitenden bei der Zugabe verkleinert. Diese Lücke, die von den bisherigen ehrenamtlich Tätigen hinterlassen wurde, gilt es nun zu füllen! Das Team der Zugabe wäre aus diesem Grund dankbar um zeitnahe Unterstützung! Es wäre schön, wenn sich Menschen von dem Tun und Wirken rund um die Zugabe angesprochen fühlten und Zeit hätten, einen oder mehrere Donnerstage im Monat das hoch motivierte Team zu unterstützten. Für nähere Auskünfte über den zeitlichen Umfang des Einsatzes und für andere Rückfragen steht Frau Neu gerne als Ansprechpartnerin zur Verfügung (Tel. (02 28) 32 14 78), sie freuen sich über jede*n, der mitarbeiten möchte.

Pressemitteilung der

Kath. Kirchengemeinde

St. Marien Wachtberg

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