Tierporträt: Die Mauereidechse
Die flinken Tiere bevorzugen unbewachsene Mauer- und Steinflächen
Kreisgebiet. In Sonnen-exponierten Stein- und Geröllhaufen sowie Weinbergsbereichen - bevorzugt mit Trockenmauern - ist bereits seit einigen Wochen das rege Treiben der Mauereidechse zu beobachten. Bereits die erste Frühlingssonne lockt die flinken und neugierigen Tiere aus ihren Winterquartieren. Dies sind zumeist tiefere Mauerhöhlen. Die werden bei großer Mittagshitze von den tagaktiven Tieren auch als Sonnenschutz genutzt. Die Mauereidechse erreicht eine Gesamtlänge von 25 Zentimetern. Dabei ist der Schwanz länger als Kopf- und Rumpf der Tiere. Ihre Färbung ist der Umgebung angepasst, sodass die Tiere sich kaum vom Untergrund unterscheiden. Man muss beim Sonnenbad oder der auf der Lauer nach Nahrung liegende der Mauereidechse bisweilen schon genauer hinsehen, wenn man die still sitzenden Tiere erkennen will. Hierzu werden unbewachsene Mauer- und Steinflächen bevorzugt. Jedoch benötigt die Mauereidechse angrenzende vielfältig bewachsene Mauerflächen, von denen ihre Beutetiere angelockt werden. Die Nahrung der Mauereidechse besteht aus verschiedenen Spinnen- und Insektenarten, Würmern und Raupen. Sie selbst muss vor allem die ebenfalls in der Sonne lauernde - und recht selten gewordene - Schlingnatter, als Fressfeind fürchten.
In den Fortpflanzungszeiten sind die Männchen sehr streitsüchtig und verteidigen ihr Revier hartnäckig und mit Bissen gegen Eindringlinge. Nach der Paarung legt das Weibchen seine weichschaligen Eier in natürlichen Verstecken oder in vom diesem selbst gegrabenen Erdlöchern ab. Die zwei bis manchmal zehn Eier werden danach zugescharrt.
WITE
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