Flusspioniere nehmen Abschied von ihrer Kaserne
„Die gute alte Zeit“
Neuwied. Auf Einladung des Stammtisches der ehemaligen Neuwieder Flusspioniere trafen sich zahlreiche Kameraden zu einem Abschiedsbesuch in ihrer ehemaligen Kaserne. Die ehemalige General-Henke-Kaserne wird nicht mehr gebraucht und muss einer geplanten Hafencity weichen. Die Abrissarbeiten sind in vollem Gange.
Vor 50 Jahren kamen die Flusspioniere von Koblenz nach Neuwied und zogen in die neue Kaserne mit Pionierhafen ein. Der FlußPi Stammtisch nahm dies zum Anlass auf Initiative der ehemaligen Flußpioniere Franz ZANG und Heinz GRÄF einen Abschiedsbesuch in der Grillhütte im Kasernengelände zu organisieren. Der ehemalige Spieß Manfred Labes begrüßte die zahlreich erschienen ehemaligen Flußpioniere und erinnerte an die vielen Aktivitäten die in der Kaserne veranstaltet wurden. Wie in alten Zeiten wurden Steaks und Bratwürste auf dem Schwenkgrill zubereitet.
Bei Essen und Trinken sprach man über die gute alte Zeit und so manche „Flupi-Story“ lebte wieder auf.
Die Schiffsglocke, die Jahrzehnte in der Unteroffiziersmesse hing und dort vom „Spieß“ betätigt wurde, ertönte zum Gedenken an die Verstorbenen ein letztes Mal mit dem Glockensignal: „IN GOTTES NAMEN“ und ein dreifaches kräftiges -ANKER WIRF- schallte abschließend über das ehemalige Kasernengelände.
Die ehemalige General-Henke-Kaserne muss einer geplanten Hafencity weichen.
