Allgemeine Berichte | 29.06.2020

Night of Lights in Vallendar

„Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht“

Die rote Beleuchtung weist auf die schwere Lage in der Veranstaltungsbranche hin. Fotos: Thomas Frank

Vallendar. Kürzlich wurden mit der von Initiator und Vorstand der LK-AG Essen, Tom Koperek ins Leben gerufener bundesweiten Aktion „Night of Light“ in mehr als 250 deutschen Städten auf die dramatische Situation der deutschen Veranstaltungswirtschaft aufmerksam gemacht. Durch die Corona-Krise mit den drastischen Einschränkungen für die gesamte Wirtschaft wurden auch der gesamten Veranstaltungswirtschaft mit Millionen Beschäftigten wurde über Nacht die Arbeitsgrundlage entzogen; die wirtschaftlichen Folgen sind nicht absehbar. Allein Konzerte, Volksfeste, Firmenfeiern und Messen ziehen in normalen Jahren in Deutschland knapp 500 Mio. Besucher an und können bis auf Weiteres gar nicht oder nur unter erheblichen Auflagen stattfinden.

Für Tom Koperek steht die gesamte Veranstaltungswirtschaft auf der Roten Liste der aussterbenden Branchen: „Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht! Die aktuellen Auflagen und Restriktionen machen die wirtschaftliche Durchführung von Veranstaltungen quasi unmöglich. Das treffe nicht nur die Veranstalter, sondern auch Spielstätten sowie Zulieferer und Dienstleister jeder Art und Größe“ so Koperek in einer Pressemitteilung. „Rien ne va plus - nichts geht mehr!“, lautet Kopereks düsteres Fazit über die Notlage einer Branche, die über 150 verschiedene Gewerke und Spezialdisziplinen in sich vereint. TFR

Auch das WHU angestrahlt.

Auch das WHU angestrahlt. Foto: Thomas Frank

Die rote Beleuchtung weist auf die schwere Lage in der Veranstaltungsbranche hin. Fotos: Thomas Frank Foto: Thomas Frank

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