Allgemeine Berichte | 15.04.2025

Fortschritte am Neubau der Pfaffendorfer Brücke in Koblenz

Die neuen Dimensionen der Brücke nehmen Gestalt an

Auch der Spundwandkasten im Bereich der Wasserbaustelle auf der Pfaffendorfer Seite sowie die Schiffsabweiser konnten in den vergangenen Wochen fertiggestellt werden. Foto: Stadt Koblenz/ Julian Häuser

Koblenz. Seit Januar 2023 gehen die Arbeiten am Neubau der Pfaffendorfer Brücke in Koblenz zügig voran. Bereits in den vergangenen zwei Jahren konnte der Abfahrtsast zur Emser Straße, auch als Südrampe bekannt, vollständig errichtet werden. Fußgänger und Radfahrer nutzen bereits den neuen Bereich, während das finale Geländer montiert wird, das für das gesamte Brückenprojekt vorgesehen ist.

Gleichzeitig laufen die Ausbauarbeiten für den Kreisverkehr in der Emser Straße auf Hochtouren. Nach deren Abschluss wird der Bereich auch für den KFZ-Verkehr freigegeben. Auf der östlichen Seite der Baustelle, am Baufeld in Pfaffendorf am Leinpfad und auf dem Rhein, sind die Schiffsabweiser fertiggestellt. Diese dienen, ebenso wie auf der Westseite am Schloss, der Sicherheit der Bauarbeiten im Spundwandkasten auf dem Rhein. Dr.-Ing. Kai Mifka, Leiter des städtischen Tiefbauamtes, erklärt: „Dies ist eine große Herausforderung innerhalb unserer Maßnahme. Wir sichern die Baugruben ab, welche 12 bis 13 Meter tief, also bis auf den Grund des Rheins, gehen. Diese Tiefe ist notwendig, damit wir einen unserer Behelfspfeiler für die neue Brücke betonieren können.“

Im östlichen Baufeld wurde bereits im letzten Jahr der Rundturm verfüllt, um den Belastungen des Verkehrs auf der Brücke in Seitenlage standzuhalten. Mifka erläutert: „Den Rundturm der alten Festungsanlage benötigen wir, wenn der Verkehr von der B49 auf die Brücke in Seitenlage geleitet wird. Hierzu konnte bereits auch die Stützmauer ertüchtigt, mit einer Vorsatzschale versehen und rückverankert werden.“ Die Vorarbeiten für die Behelfsbrücke im östlichen Baufeld sind nahezu abgeschlossen, sodass bald die Arbeiten im zweiten Spundwandkasten im Rhein beginnen können. Die Nutzung der neuen Brücke in Seitenlage durch den Verkehr ist für Ende 2026 geplant.

Im westlichen Baufeld am Schloss wurden bereits im Februar Betonagearbeiten durchgeführt, darunter auch an der Westrampe. Mifka berichtet: „Die jetzt schon betonierte Westrampe ist bereits unser Endprodukt, welches wir zusammen mit der neuen Brücke aus der Parallellage in die Endlage verschieben werden.“ Die neue Breite der Pfaffendorfer Brücke wird bereits erkennbar, mit jeweils rund fünf Metern für den Fuß- und Radverkehr auf beiden Seiten.

Mitte März wurden die ersten Streben der neuen Brücke per LKW angeliefert. Ende Mai werden voraussichtlich die ersten Teile per Schiff aus Mannheim eintreffen. Da diese Brückenteile bis zu 500 Tonnen wiegen und entsprechend groß sind, erfolgt der Transport ausschließlich über den Rhein. Für das Verladen und Einheben der Teile wird ein etwa 650 Tonnen schwerer Schwimmkran auf dem Rhein positioniert. Mifka äußert sich erfreut über den Baufortschritt: „Derweil sind schon die ersten Vorbereitungen auf dieses große Ereignis im Gange. Die gelben Stahlgitterkonstruktionen, welche im Baufeld am Schloss bereits ersichtlich sind, dienen dazu, dass die Stahlbauteile der Brücke abgelegt werden können und zusammen mit den gelben Hilfskonstruktionen auf den viereckigen Hilfsplattformen auf dem Rhein montiert werden können. Alles in allem wird so die Stabilität der neuen Pfaffendorfer Brücke gewährleistet.“

Ein aktuelles Updatevideo ist auf den städtischen sozialen Netzwerken verfügbar. Weitere Informationen und visuelle Darstellungen zum Großbauprojekt „Neubau Pfaffendorfer Brücke“ sind auf der Website www.koblenz-baut.de/pb zu finden. Rückfragen können per E-Mail an info-pfaffendorferbruecke@stadt.koblenz.de oder koblenzbaut@stadt.koblenz.de gerichtet werden. BA

Auch der Spundwandkasten im Bereich der Wasserbaustelle auf der Pfaffendorfer Seite sowie die Schiffsabweiser konnten in den vergangenen Wochen fertiggestellt werden. Foto: Stadt Koblenz/ Julian Häuser

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