Allgemeine Berichte | 21.04.2016

Forschungsprojekt: Datengestütztes Berichtswesen für Kreisjugendamt

„Die richtige Hilfe zur richtigen Zeit“

Präsentierten dem Jugendhilfeausschuss des Kreises Neuwied das Forschungsprojekt „Die richtige Hilfe zur richtigen Zeit“: (V.l.) Jürgen Ulrich, Leiter des Kreisjugendamtes Neuwied, und Uwe Kukla, stellvertretender Leiter des Kreisjugendamtes, Katharina Honnef, Tanja Diel, Matthias Frölich, Julia Ommer und Carola Bialdyga von der Universität Koblenz-Landau sowie der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Neuwied, Achim Hallerbach. Kreisverwaltung

Kreis Neuwied. „Wie kann das Kreisjugendamt Neuwied die Hilfen, die Eltern für die Erziehung ihrer Kinder bekommen, noch effektiver einsetzen? Und wie wäre dies zu evaluieren?“ - Mit diesen Fragen befassen sich elf Studierende des Master-Studiengangs „Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Forschung und Entwicklung in Organisationen“ der Universität Koblenz-Landau in einem Forschungsprojekt unter der Leitung von Professor Dr. Christian Schrapper. Die Studie wird im Rahmen eines curricularen Forschungs- und Entwicklungsprojektes durchgeführt und dient den Studierenden des Campus Koblenz neben ihrem Erkenntnisgewinn zugleich als Modulabschlussleistung. „Ziel der Studie ist die Entwicklung eines datengestützten Berichtwesens für unser Kreisjugendamt. Ausgehend von der Verantwortung des Kreises für „gelingendes und gesundes Aufwachsen“ junger Menschen, wird die Projektgruppe zunächst Hinweise aus der Sozial- und Infrastruktur im Kreis Neuwied sowie Indikatoren für Belastungen und Ressourcen von Kindern und Jugendlichen analysieren“, beschreibt der Erste Kreisbeigeordnete, Achim Hallerbach, das Projekt. Darüber sollen die Leistungen des Kreisjugendamtes Neuwied, die das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen unterstützen, sie fördern sowie Belastungen kompensieren und Schutz gewährleisten, auf ihre Wirkung und ihren Erfolg hin untersucht werden.

Praxisbezug und Produktentwicklung

„Das Projekt bietet den Studierenden die Möglichkeit, einen guten Praxisbezug zu den bisher im Studiengang behandelten theoretischen Inhalten herzustellen und für unseren Auftraggeber ein Produkt zu entwickeln, welches in der Praxis nutzbar ist. Die Universität Koblenz-Landau wird somit nicht nur ihrem Forschungsauftrag gerecht, sondern leistet durch die gute Zusammenarbeit mit einem Jugendamt einen sinnvollen und wertvollen Beitrag für gesellschaftliche Aufträge“, so Julia Ommer, Studierende der Projektgruppe.

Entwickelt und erprobt werden soll ein Konzept für eine regelmäßige Berichterstattung sowie ein systematisches Besprechungswesen. Kreisjugendamtsleiter Jürgen Ulrich: „Das Ziel ist, relevante Entscheidungen über den Ressourceneinsatz besser vorzubereiten und eine Evaluation zu Qualitätssicherungszwecken zu ermöglichen.“ Auch mit Blick auf die Aufgaben der Versorgung und vor allem der Integration von Kindern aus Flüchtlingsfamilien gewinnt der differenzierte Blick auf die Anforderungen und Leistungen für das Aufwachsen in den Regionen des Kreises große Bedeutung.

„Die Kooperation mit der Universität Koblenz-Landau ist ein Glücksgriff. Einerseits bietet sie den Studierenden einen intensiven Blick in die praktische Arbeit unseres Jugendamtes, andererseits profitieren wir von den Analysen und können eigen Entwicklungspotenziale zur Verbesserung unserer Arbeit ableiten“, begründet Achim Hallerbach, Dezernent für Kinder, Jugend und Familien die erneute Zusammenarbeit mit Professor Schrapper.

Die erste Projektphase endet am 30. Juni. Bis dahin sollen Ergebnisse vorliegen, die dem Jugendhilfeausschuss durch die Studierenden vorgestellt werden.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Neuwied

Präsentierten dem Jugendhilfeausschuss des Kreises Neuwied das Forschungsprojekt „Die richtige Hilfe zur richtigen Zeit“: (V.l.) Jürgen Ulrich, Leiter des Kreisjugendamtes Neuwied, und Uwe Kukla, stellvertretender Leiter des Kreisjugendamtes, Katharina Honnef, Tanja Diel, Matthias Frölich, Julia Ommer und Carola Bialdyga von der Universität Koblenz-Landau sowie der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Neuwied, Achim Hallerbach. Foto: Kreisverwaltung

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Daniela Jacobs: Auch Fußgänger ????? sollten beachtet werden!Wenn jeder nur ein bisschen, wäre vieles einfacher!
  • K. Schmidt: Die nächste Demo, gerade wenn sie sich an Familien richtet, sollte dann mal unter dem Motto stehen: "Fahrradhelme für alle!"

Kruft: Zwischen Dauerkritik und Tatendrang

  • Rolf Stern : Der Text wirkt weniger wie eine Einordnung, sondern eher wie der Versuch, berechtigte Kritik abzuwürgen. Gerade bei öffentlichen Geldern ist Nachfragen keine Dauerschleife, sondern demokratische Pflicht.
  • Andreas Lung: Liebe Frau Schumacher, Sie haben offensichtlich überhaupt nicht verstanden, worum es geht.
  • Thomas Sebastian Napp: Ich kann der Gemeinde zu dieser Aktion nur gratulieren. Vor allem den Bauhofmitarbeitern muss ich hier ein Lob aussprecheb. Gleichzeitig kann ich es nicht verstehen, dass eine große Naturfläche auf dem...
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag Imageanzeige
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Fahrer gesucht (m/w/d)
Doppelseite PR/Anzeigen
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Titelanzeige
Imageanzeige - Ostern
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
1368

Sinzig. Am Dienstag, 14. April, führt die Rhein-Ahr-AöR Arbeiten an der Wasserversorgung in Sinzig-Westum durch. Zur Sicherheit der Arbeiter muss dazu ein Mittelspannungskabel der Energienetze Mittelrhein (enm) zeitweise abgeschaltet werden.

Weiterlesen

Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.  Foto:privat
17

Vom 01.-09. April wird die jüdische Pessach Woche begangen, die nahezu zeitgleich zusammenfällt mit der von den Christen begangene Kar- und Osterwoche. Durch Jesus bedingt hängen beide Festtraditionen, auch inhaltlich, miteinander zusammen.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
474

Ich bin fast 75 Jahre alt. Seit meinem 17. Lebensjahr habe ich Hunde. Zwei dieser Hunde wurden von unangeleinten Hunden angefallen, und so schwer verletzt, dass sie nur durch hohe tierärztliche Kunst gerettet werden konnten. Beide hatten ihr Leben lang mit den Folgen zu kämpfen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Blütenkönigin Antonia Augenstein, Bürgermeister Sven Schnieber (Mitte) sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Stationen, Vereine und Sponsoren freuen sich auf das Blütenfest am 19. April. Fotos: DU
8

Traditionsveranstaltung geht am 19. April in die 16. Runde

Blütenfest verbindet Natur, Kultur und Gemeinschaft

Meckenheim. „Das Blütenfest hat eine Strahlkraft, die weit über die Stadtgrenzen hinausgeht. Deswegen ist es für uns sehr wichtig und wir freuen uns wieder auf eine schöne Veranstaltung“, hob Bürgermeister Sven Schnieber kürzlich die Bedeutung des Blütenfestes für Meckenheim hervor. Der Obsthof Dahlhausen war dabei zweifellos eine überaus passende Location, um auf die inzwischen 16. Auflage des am 19. April stattfindenden Traditionsevents vorauszublicken.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag 2025
Holz Loth-Entsorgung
Kreishandwerkerschaft
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Container Anzeige
Rund ums Haus
Stellenanzeige
Dauerauftrag 2026
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Unterstützeranzeige
Unterstützeranzeige
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Stellenanzeige