Allgemeine Berichte | 27.11.2019

KKK (Kino-Kulinarisches-Kommunikation) – der besondere Filmabend

„Die rote Linie“

40. Film der KKK-Reihe läuft am Dienstag, 7. Januar ab 18 Uhr

Meckenheim/Wachtberg. Der KKK (Kino-Kulinarisches-Kommunikation) – der besondere Filmabend der Gesellschaft für internationalen Kulturaustausch (GIK), dem Forum Senioren und dem Bürgerverein Meckenheim – lädt ein zum 40. Film der Reihe.

Die Vorführung findet statt am Dienstag, 7. Januar um 18 Uhr im Drehwerk Adendorf, 53343 Wachtberg, Töpferstr.17.

Der Film leistet einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über zukunftsfähige Energiepolitik und dokumentiert die Entstehung einer Bürgerbewegung, die letztlich darum kämpft, den Klimawandel zu verlangsamen.

Seit 2015 begleitete die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf die Proteste gegen die Rodung der Reste des Hambacher Forstes und gegen die Zerstörung der Dörfer am Rand des Braunkohle-Tagebaus, der größten CO²-Quelle Europas. Sie liegt vor unserer Haustür zwischen Köln und Aachen, nicht irgendwo im „Osten“, wie wir so gerne glauben möchten.

Im Herbst 2018 wird der Protest gegen die Rodung schließlich zu einer breiten überregionalen Bewegung, mit hoher Aufmerksamkeit der Medien und gespanntem Interesse der Öffentlichkeit.

Die rote Linie ist keine ausgewogene Fernsehreportage; erzählt werden aufregende sieben Jahre anhand der individuellen Protestaktionen ihrer vier zentralen Protagonisten.

Der Film begleitet, beobachtet und dokumentiert, nicht selten mit Kameradrohnen und mit Sympathie für die Demonstranten. Produziert hat ihn Valentin Thurn, bekannt durch seine Umwelt- Filme (“Taste the Waste„, “10 Milliarden„)

Die Absurdität wird klar, wenn schließlich 31.000 Polizisten gegen 50 Baumbesetzer anrücken und es zum Einsatz von Tränengas, Schlagstöcken und Hubschraubern kommt, dann wird ein gerade mal noch 550 Hektar großer Wald – eine tausend Jahre alte grüne Lunge – zum Symbol höchst gefährdeter Umwelt, die verteidigt werden muss. Mit welchem Ergebnis?

Der RWE-Konzern verweist lediglich auf „richterlich genehmigte Beschlüsse und Baukonzepte“.

Und immerhin hat der NRW-Innenminister zunächst höchst persönlich angeordnet, „harte Linie“ zu fahren im Umgang mit den Demonstranten und „Baumbesetzern“ in diesem mittlerweile berühmtesten Waldstück der Republik.

Eine Anmeldung wird erbeten unmittelbar beim Drehwerk, Tel. (0 22 25) 7 08 17 19. Mitgliedschaft bei GIK, FSM oder BVM sind bitte anzugeben.

Die Anmeldung ist verbindlich. Im Eintrittspreis ist ein Imbiss eingeschlossen. Plötzliches Verhindertsein verpflichtet zum Anruf oder zum Stellen einer Ersatzperson.

Immer wieder werden Interessenten abgewiesen, obgleich dann bei der Vorführung Plätze frei bleiben. Außerdem kann der Preis einschließlich Imbiss nicht gehalten werden, wenn Angemeldete ohne Nachricht wegbleiben. Kosten müssen deshalb in diesem Fall in Rechnung gestellt werden.

Bitte Karten vor 17.50 h an der Kasse abholen und die Plätze bis 17.55 h einnehmen.

Bei Fragen kann Edeltraud Rädle, Tel. (0 22 35) 4 77 89 55 / (0 15 78) 2 38 78 74 oder edel-raedle@t-online.de kontaktiert werden.

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