Allgemeine Berichte | 19.10.2016, 11:39 Uhr

Viertklässler der Schule im Ländchen besuchten die Feuerwache in Pech

Die vielfältigen Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr

Durch die gewaltige Kraft des fließenden Wassers durch den Schlauch verlieren einige Viertklässler das Gleichgewicht . privat
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Pech. Im Rahmen ihres Sachunterrichts zum Thema „Feuer“ machten sich die Viertklässler der Schule im Ländchen mit ihrer Lehrerin Erni Kratzenberg auf den Weg zur Freiwilligen Feuerwehr Pech. Dort wurden sie von für den Brandschutz zuständigen Unterbrandmeister Gerd Beißel von der Löschgruppe Fritzdorf, Oberbrandmeister Danny Zintel und Brandoberinspektor André Hahnenberg von der Feuerwache Wachtberg-Pech freundlich begrüßt.

Die Schüler erfuhren, dass zu den ursprünglichen Aufgaben Retten, Löschen, Bergen, Schützen noch die technische Hilfeleistung, Unterstützung von Rettungsdiensten, Hilfe bei Sturmschäden und Unwettern und schließlich die Brandschutzerziehung für Kinder hinzukamen. Für jedes Kind stand das Übungsmaterial bereits auf dem Tisch. Als Vorsichtsmaßnahme lagen Löschdecken bereit. An diesem Vormittag standen die Themen: Was ist Feuer? Wie wird ein Streichholz angezündet? Was braucht ein Feuer zum Brennen? Was ist gefährlicher: Feuer oder Rauch? Was brennt und was brennt nicht? Das richtige Anzünden eines Streichholzes wurde geübt. Es folgten Versuche mit Papier, Holz, Metall, Wunderkerzen, Benzin und Diesel.

Auch Rauch ist gefährlich

Die Schüler erfuhren, dass aus einem guten Feuer ein schlechtes Feuer entstehen kann, wenn nicht aufgepasst wird. Außerdem darf Feuer nie unbeaufsichtigt sein und die Kinder sollen nie ohne einen Erwachsenen ein Feuer anzünden. Erstaunt hörten die Schüler, dass 90 Prozent aller Todesfälle Rauch als Ursache haben. Besonders beeindruckend war der Versuch mit den zehn zusammengebundenen Wunderkerzen. Diese wurden angezündet und in ein Glas Wasser getaucht. Dabei entstand explosionsartig eine große Flamme. Wegen der Rauchentwicklung, der Schadstoffe und des Funkenflugs sollen diese Kerzen nicht in Zimmern oder am Weihnachtsbaum angezündet werden.

Beim zweiten Treffen lernte die Gruppe den Einsatzleiterwagen, das Löschfahrzeug und die Funktion der Geräte im Einsatzfall kennen. Sie erfuhren die Geschichte der Brandbekämpfung und den Unterschied zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr. Nachdem die Feuerwehrkleidung vorgestellt und erklärt wurde, suchten alle nach einem Schild den Hydranten. Nach dem Anschluss des Schlauches durften zur Freude aller „gelöscht“ werden.

Durch die gewaltige Kraft des fließenden Wassers durch den Schlauch verlieren einige Viertklässler das Gleichgewicht . Foto: privat

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