„Berufswahlpass plus“ findet große Akzeptanz bei Schulen und Firmen in der Region
Dieser „Pass“ öffnet die Türen zum Einstieg ins Berufsleben
Spende der Bonner Rotary-Clubs trägt einen Teil der Druckkosten
Region. Dieser „Pass“ gehört in das Gepäck eines jeden Schülers und einer jeden Schülerin auf dem Weg ins Berufsleben: Der „Berufswahlpass plus“ der Region Bonn/Rhein-Sieg. Er ist Teil des „Regionalen Übergangsmanagements Schule-Beruf in der Region Bonn/Rhein-Sieg“, zu dem sich 2008 die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis mit den Kammern, der Agentur für Arbeit, dem Job-Center und dem Deutschen Gewerkschaftsbund zusammengeschlossen haben. Die Bonner Rotary-Clubs sind von der Idee so überzeugt, dass sie sich nun zum zweiten Mal mit einer Spende von 5000 Euro an der Aktion beteiligen. Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises konnten die Spende am Dienstag (12. August) von den Präsidenten des RC Bonn-Siegburg, Dr. Hermann Tengler und RC Bonn-Kreuzberg, Thomas Reinecke, sowie den jeweils für den Jugenddienst Verantwortlichen entgegennehmen. Damit sich alle Jugendlichen auf ihrem persönlichen Weg in den Beruf erfolgreich orientieren und nach der Schule zielgerichtete Schritte in Ausbildung und Studium gehen können, werden sie dank des „Regionalen Übergangsmanagements“ ab der achten Klasse individuell beraten und unterstützt. Der „Berufswahlpass plus“ hat sich dabei als ein Mosaikstein in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt als Wiedererkennungsmerkmal etabliert. Die Schülerinnen und Schüler erhalten ihn gegen einen geringen – einen „pädagogischen“ – Kostenbeitrag von 1 Euro in den Schulen, die ihn bei den Schulverwaltungen abrufen.
Der „Berufswahlpass plus“ umfasst eine Dokumentenmappe mit wichtigen, für den Übergang von Schule zu Beruf aussagekräftigen Nachweisen zum Beispiel über Praktika oder Zusatzqualifikationen. Er ist zum Markenzeichen geworden und hat bei den Ausbildungsbetrieben bzw. den Berufskollegs inzwischen Akzeptanz gefunden.
17.000 Pässe sind bisher ausgehändigt worden
Die Schulen hatten bereits in der Sekundarstufe I als didaktisch-methodische Maßnahme Schülerinnen und Schüler Sammelmappen anlegen lassen mit Unterlagen zur individuellen Berufsorientierung. Deren Umfang war jedoch nicht geeignet, um als Unterlage bei Bewerbungsgesprächen zu dienen. Der „Berufswahlpass plus“ bietet nun – in Abstimmung mit den Kooperationspartnern – eine klar gegliederte, auf die aussagekräftigsten Dokumente reduzierte Unterlage.
Die Spende der Bonner Rotary-Clubs wird einen Teil der Druckkosten für den „Berufswahlpass plus“ abdecken.
17.000 „Pässe“ - 14.000 im Rhein-Sieg-Kreis und 3.000 in Bonn - sind inzwischen ausgegeben worden, etwa die Hälfte der weiterführenden Schulen macht mit bei der Aktion. Ziel der Stadt und des Kreises sei es, so Nimptsch und Schuster, den „Berufswahlpass plus“ an möglichst allen weiterführenden Schulen in der Region einzusetzen, um die Jugendlichen in ihrem Orientierungsprozess und beim Übergang in den Beruf zu begleiten.
Für viele Schüler verläuft der Übergang von der Schule in den Beruf nicht reibungslos. Die Vielfalt an Ausbildungs- und Studienangeboten ist kaum überschaubar und die Möglichkeiten und Anforderungen des Gesamtangebotes an Qualifizierungen und Bildungsangeboten wechseln schnell. Ohne Unterstützung, Beratung oder individuelle Förderung gehen viele Jugendliche deshalb unnötige Umwege. Gleichzeitig klagen Betriebe darüber, dass sie ihre freien Ausbildungsplätze nicht mit qualifizierten Auszubildenden besetzen können. Das Übergangsmanagement bringt die Beteiligten zusammen, um gemeinsam - Schule, Wirtschaft, Arbeitsverwaltung und weitere Bildungspartner - den Übergang in den Beruf zu verbessern.
Unterstützung beim Übergang von Schule zum Beruf
Dabei ist eine frühzeitige zielgerichtete Berufsorientierung für jeden Jugendlichen - egal an welcher Schulform – von allergrößter Bedeutung. Diese Haltung bestimmt auch das „Neue Übergangssystem Schule-Beruf NRW“, welches landesweit ausgebaut wird. Der Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Bonn koordinieren den Ausbau des „Neuen Übergangssystems“ hier in der Region, an dem alle Kooperationspartner verbindlich mitarbeiten. Unter Berücksichtigung der regionalen Bedingungen und Besonderheiten werden Vereinbarungen zur Zusammenarbeit, Konzeption, zu Standards und zur konkreten Unterstützung der Jugendlichen getroffen.
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