Allgemeine Berichte | 06.12.2017

„Los Manolos“: Die etwas andere Boygroup rockt die Region

Dieter Bohlen buzzerte sie direkt ins Finale von „Das Supertalent“

Das sind „Los Manolos“ (von links nach rechts): Manuel Cabello Torres, Gianni, Bruno, Harindra.Vorne Mitte: Manuel Albaida. Foto: BV

Region. Wer hätte am Morgen des 16. Septembers gedacht, dass die „Los Manolos“ am Abend beim „Supertalent“ von Dieter Bohlen direkt ins Finale gebuzzert werden? Die sympathischen Vollblutmusiker auf keinen Fall.

Seit nunmehr sechs Jahren spielt die etwas andere Boygroup nun schon in dieser Formation zusammen und nun heißt es „Daumen drücken“, damit sie nicht nur Supertalente der Region, sondern Deutschlands Supertalente werden. Mit ihren südländischen Klängen und der spanischen Version der alten „Modern Talking“-Hits überzeugten sie am 16. September mit ihrem Auftritt nicht nur das Publikum, sondern auch die Jury, sodass Dieter Bohlen auf die Bühne sprang und den „goldenen Buzzer“ drückte. Jetzt heißt es Daumen drücken und anrufen, damit die beiden Manuels, Gianni, Harindra, Toni und Bruno auch zum „Supertalent“ gekürt werden.

Vorab hat „BLICK aktuell“ die „Boygroup“ bei ihren Proben in Wachtberg-Pech besucht und ihnen einige Fragen gestellt.

Seit wann spielt Ihr als Band Los Manolos in dieser Besetzung zusammen?

Gianni: In dieser Besetzung spielen wir inzwischen seit über sechs Jahren.

Wie und wann ist die Band entstanden?

Manuel A.: Vor rund 29 Jahren haben wir uns eher durch Zufall zusammengefunden. Wir waren gemeinsam im spanischen Elternverein, dann haben Manuel Cabello Torres und ich festgestellt, dass wir beide ein Faible für spanische Musik haben und so sind „Los Manolos“ eher zufällig entstanden.

Das heißt 2018 könnt ihr euer 30-jähriges Bühnenjubiläum feiern.

Manuel A.: Ja und darauf freuen wir uns schon sehr. Es wird viele Konzerte in der Region geben und ein großes Konzert im spanischen Elternverein, dem wir ja sehr verbunden sind, da ich dort als Vorsitzender fungiere.

Warum war Gianni bei der ersten Sendung von das „Supertalent“ nicht dabei? Und wird er zum Finale am 16. Dezember dabei sein?

Gianni: Ich lag bei der ersten Sendung leider im Krankenhaus und konnte somit nicht dabei sein. Im Finale werde aber auch ich die Bühne rocken.

Wer schreibt eure Lieder?

Bruno: Zurzeit covern wir nur, was aber nicht heißt, dass wir in Zukunft nicht eigene Songs schreiben.

Wer hatte die Idee, sich beim „Supertalent“ zu bewerben?

Gianni: Meine Schwester wollte uns überraschen und hat uns ganz still und heimlich einfach angemeldet.

Sind alle in der Band gleichberechtigt oder gibt es einen, der immer entscheidet?

Hari: Wir sind allesamt gelichberechtigt. Wir besprechen alles und entscheiden dann gemeinsam. Bis jetzt funktioniert das sehr gut.

Ist euch der Erfolg schon zu Kopf gestiegen oder seid ihr immer noch die Jungs von nebenan?

Manuel C.: Wir sind immer noch die Jungs von nebenan geblieben. Es ist aber schon komisch, dass wir auf der Straße von Leuten erkannt werden. Das hätten wir nicht gedacht.

Wie hat sich euer Leben verändert, seitdem ihr von Dieter Bohlen ins Finale gebuzzert wurdet?

Manuel C.: Wir werden halt wie gesagt schon mal auf der Straße erkannt, haben natürlich viel mehr Konzertanfragen als vorher und werden zudem von Medien für Interviews kontaktiert.

Manuel A.: Ja und RTL war da und hat eine Homestory gemacht. So langsam steigt die Spannung und wir bereiten uns auf die Proben bei RTL in Köln vor.

Ihr seid ja immerhin schon jetzt die Nummer 12 beim Supertalent 2017. Was ist das für ein Gefühl zu wissen, dass ihr es bis ins Finale geschafft habt?

Bruno: Wir sind natürlich wahnsinnig stolz, dass wir es so weit gebracht haben und hoffen natürlich dass es so weitergeht. Wir repräsentieren ja immerhin mit unserem dabei sein auch ein bisschen unsere Heimat, die Region Bonn Rhein-Sieg.

Was würdet ihr mit den 100.000 Euro machen, wenn ihr beim Finale als Sieger hervorgeht?

Hari: Darüber haben wir uns noch gar keine Gedanken gemacht, zuerst einmal steht das Finale am 16. Dezember im Vordergrund.

Wie sieht es mit Lampenfieber aus?

Manuel A.: Ja, das haben wir immer und ganz besonders jetzt, wo die Spannung bei uns von Tag zu Tag steigt. Ich glaube, wenn es dann final live auf die Bühne geht, dann sind wir nicht mehr so relaxed wie bei unserem ersten Auftritt im Fernsehen.

Habt ihr seid eurem großen Erfolg im Fernsehen mehr Anfragen für Gigs bekommen? Wenn ja was war die interessanteste Anfrage?

Bruno: Oh ja, viel mehr, aber wir können aus zeitlichen Gründen nicht so viele Gigs annehmen, so gerne wir das auch möchten, aber unser normales Leben mit Familie und Beruf muss ja weitergehen.

Die unglaublichste Anfrage haben wir aus Jordanien bekommen. Die haben wir aber nicht angenommen.

Wie oft probt Ihr? Und probt Ihr jetzt vor dem großen Auftritt öfter?

Hari: Normalerweise einmal die Woche entweder hier in Wachtberg oder aber in Bonn-Beuel, wo wir noch einen zweiten Proberaum auf Giannis Firmengelände haben. Jetzt wo es Richtung Finale geht, sehen wir uns natürlich öfter, da wir ja auch den Finalsong einstudieren.

Wie bereitet ihr euch auf den 16. Dezember vor?

Hari: Na, indem wir halt öfter proben, uns vielmehr abstimmen und den Finalsong üben, üben, üben. Wir möchten unsere Familien, Freunde und Fans, die an uns glauben, ja nicht enttäuschen.

Welchen Song werdet ihr im Finale spielen?

Manuel C.: Das dürfen wir nicht verraten. Lasst euch überraschen!

Wird es eine Los Manolos CD geben?

Hari: Das wissen wir noch nicht, das kommt ganz alleine darauf an, was am 16. Dezember bei „das Supertalent“ passiert.

Was ratet ihr euren Fans für den 16. Dezember?

Alle: ANRUFEN! ANRUFEN! ANRUFEN! Und für uns abstimmen.

Wo kann man eure nächsten Auftritte finden und Neuigkeiten über euch erfahren?

Manuel A.: Auf Facebook haben wir eine Seite „Los Manolos“, dort kann man alle Informationen über uns finden.

Das Gespräch führe Barbara Voss.

Dieter Bohlen buzzerte sie direkt ins Finale von „Das Supertalent“

Das sind „Los Manolos“ (von links nach rechts): Manuel Cabello Torres, Gianni, Bruno, Harindra. Vorne Mitte: Manuel Albaida. Foto: BV

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