Kunga Ruandahilfe e.V. Bullay: Farmprojekt für Batwa
Dörfer sollen erweitert werden
Unterstützer und Spender gesucht
Bullay. Der kleine ostafrikanische Staat Ruanda verfügt über eine Fläche von 26.336 km² und ist damit etwas größer als Rheinland-Pfalz (19.847 km²). Gemessen an der Grundfläche ist die Bevölkerungsdichte mit rund 12 Millionen Einwohnern sehr hoch. Mehr als 90 % der Einwohner leben auf dem Land – meist zerstreut auf den Hügeln des zentralen Hochlandes in Großfamilien. Dörfer gibt es nur wenige. In der Hauptstadt Kigali leben mehr als eine Millionen Menschen. Offizielle Landessprachen sind Kinyarwanda und Englisch. Wegen seiner vielen Hügel wird Ruanda auch das „Land der tausend Hügel“ genannt. 45 % aller ruandischen Haushalte leben unterhalb der Armutsgrenze von 175 US Dollar/Jahr. Seit dem Genozid 1994 hat sich das Land aber positiv entwickelt.
Ruanda ist schon seit 1982 das Partnerland von Rheinland-Pfalz
Ein aktueller Schwerpunkt der Arbeit von Kunga ist die Unterstützung der Batwa, eines indigenen Pygmäenvolkes. Nach Vernichtung des Regenwaldes verloren die Sammler und Jäger ihren Lebensraum und leben nun am Rande der Gesellschaft. Sie leben über das ganze Land verstreut, zumeist in bitterer Armut. Zurzeit gibt es etwa 25 000 Batwa. Viele können nicht schreiben oder lesen. Den Lebensunterhalt verdienen sie etwa durch kleinere Tagelohnarbeiten, viele müssen betteln. Mit Hilfe des Partners vor Ort – SPES – „ Strategies for Poverty Eradication and Salvation“ – eine staatlich anerkannte NGO unter der Leitung kirchlicher Personen (https://www.spes-rwanda.org) möchte die Kunga-Ruandahilfe e.V. hier helfen!
Im Bistum Byumba leben im 3 Dörfern etwa 250 Batwafamilien, insgesamt ca. 620 Personen. Die Kunga Ruandahilfe e.V. Bullay ermöglicht den Besuch der Schule von ca. 250 Batwakindern. Dafür zahlen Kunga Schulgebühren, Schulessen sowie Schuluniformen (incl. Schuhe) und natürlich Lernmittel. Häufig ist das Schulessen die einzige Mahlzeit am Tag! Seit letztem Jahr fördert die Kunga Ruandahilfe e.V. Bullay ( https://www.kunga-ruandahilfe.de) zudem Farmprojekte für die Batwa. Unter fachkundiger Anleitung wurde in einem Dorf bereits eine landwirtschaftliche Fläche von 5 ha gerodet, gedüngt und mit Kartoffeln bepflanzt. Die erste Ernte im Dezember 2021 war sehr erfolgreich und vielversprechend. Jede der beteiligten 70 Batwa Familien erhielt über 300 kg Kartoffeln. Nun soll dieses Farmprojekt auch auf die beiden anderen Batwa Dörfer ausgedehnt werden, um die Essensversorgung für mehr Batwafamilien zu verbessern. Dazu unterstützt das Partnerland Rheinland-Pfalz dieses Projekt mit einer festen Quote auf Basis einer Anschubfinanzierung durch den Verein - der Kunga Ruandahilfe e.V.
Über allem gilt der Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“!
Spendenkonto
Kunga-Ruandahilfe e.V. Bullay
IBAN: DE04 5876 1343 0000 4174 80 - BIC: GENODED18PU
Pressemitteilung
Kunga Ruandahilfe e.V.
Die Kunga Ruandahilfe fördert Farmprojekte für die Batwa.
Die Projekte helfen dabei die Essensversorgung zu verbessern.
