Mitglieder der Kirmesgesellschaft Obermendig stellten Maibaum auf
Dorfgemeinschaft pflegt die Tradition
Zuschauer harrten trotz der feucht-kühlen Witterung geduldig aus
Mendig. Einer alten Tradition folgend traten die Männer der Kirmesgesellschaft Obermendig am Tag vor dem 1. Mai unter der fachkundigen Leitung von Christian Krause in Aktion, als es darum ging, den Maibaum aufzustellen. Dirk Mohr, der viele Jahre lang auch für diese Aufgabe verantwortlich zeichnete, stand den Männern wie immer mit Rat und Tat zur Seite, zumal das etwas verspätete Aprilwetter sich von einer extrem feucht-kühlen Seite zeigte und den Akteuren ein großes Geschick abverlangte. Zunächst jedoch wurde der herrlich geschmückte, etwa 18 Meter hohe Maibaum mit Hilfe eines von Andreas Scheuren gefahrenen Traktors im Rahmen eines kleinen Umzugs von der Fallerstraße zur Teichwiese/Ecke Spitzgasse transportiert, wo er von den Männern nach relativ kurzer Zeit mit Muskelkraft und viel Geschick in die Vertikale gebracht wurde.
Bevor der Baum, dessen herrliche Krone mit grünen und weißen – den Farben der Handballer – sowie blauen und gelben – den Farben der Kirmesgesellschaft – Bändern dekoriert war, mit vielen Holzpflöcken im Boden verankert werden konnte, galt es, den Stamm nicht zu nahe an der sehr eng am Schacht liegenden Hecke vorbei zu bugsieren.
Obwohl der Niedermendiger Maibaum mit seinen rund 20 Metern größer war, überragte der Baum des oberen Stadtteils diesen um Längen. „Das liegt ganz einfach daran, dass wir dies in Obermendig durch den Höhenunterschied von rund 100 Metern locker ausgleichen können“, erklärte Dirk Mohr mit einem Augenzwinkern.
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In diesem Jahr brachte Andreas Scheuren den bereis geschmückten Maibaum mit seinem Traktor zur Teichwiese.
Einer alten Tradition folgend wurde der Maibaum von den starken Männern der Kirmesgesellschaft Obermendig trotz feucht-kühler Witterung mit Hilfe so genannter Schwalben aufgestellt.
