Amüsante Mordermittlungen im Stiftsmuseum
Dr. Carolin Gilbaya berichtete über (un-)geschickte Straftäter
Treis-Karden. In der Reihe Kardener Stiftslesung im Stiftsmuseum am Fuße der St. Castorkirche, machten die Organisatoren von der Ortsgemeinde um den abendlichen Moderator Jürgen Claßen vergangene Woche das Dutzend voll.
Gast des Abends war diesmal Dr. Carolin Gilbaya (Cochem), die vor gut besuchtem Haus „kriminelles“ von der Mosel und aus der Eifel zu Gehör brachte. Dies aus eigener Feder unter dem Motto „Mosel trifft Eifel“.
In diesem Zusammenhang las sie spannende Geschichten aus ihrem Zyklus „Weinleichen“ und vervollständigte ihre Krimilesung mit mörderischen Eifelgeschichten wie „Hohe Sieben“ und „Eifel Choo Choo“.
Während ihrer spannenden Ausführungen tauchte die preisgekrönte Autorin förmlich in ihre Geschichten ein und wusste die darin vorkommenden Charaktere nicht nur detailliert vorzustellen, sondern ihnen mittels Gestik, Mimik und Mundart ebenso Leben einzuhauchen.
Man hätte die berühmte Stecknadel fallen hören können, als Gilbaya Eifel- und Moseltäter inklusive Tatklärung ins rechte Licht rückte, denn die Zuhörerschaft hing förmlich an ihren Lippen.
Dass man am Ende auch mal Mitleid oder Freude mit einem schlauen oder ungeschickten Täter in den Gilbaya-Krimis haben beziehungsweise empfinden konnte, war von der Autorin erkennbar so gewollt. Ein Umstand, der bei den Mordermittlungen zur Freude aller Anwesen für zusätzlichen Spaß sorgte.
TE
