Nationalen Integrationspreis des Bundeskanzleramtes 2017
Dr. Hidir Celik nominiert
Bonn. Eine ganz besondere Ehre wurde dem Vorsitzenden des Bonner Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e. V., Vorsitzender der Stiftung für akademischen Austausch in Europa, Leiter der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA / Integrationsagentur) und Träger des Bundesverdienstkreuzes Dr. Hidir Celik, unlängst zuteil.
Er wurde für den Nationalen Integrationspreis des Bundeskanzleramtes 2017 nominiert und bekam somit eine persönliche Einladung zur Preisverleihung von Dr. Angela Merkel nach Berlin ins Bundeskanzleramt. Das Bundeskabinett hatte im Jahr 2016 bei einer Klausurtagung die „Meseberger Erklärung zur Integration“ beschlossen und den mit 10.000 Euro dotierten Preis ins Leben gerufen. Insgesamt 33 gesellschaftliche Institutionen brachten Ihre Vorschläge ein. Die Alevitische Gemeinde Deutschland gehörte zu den vorschlagsberechtigten Institutionen und benannte Dr. Hidir Celik, der neben seiner diversen ehrenamtlichen Integrationsarbeit zur Gründung der Delil-Bildungsakademie beigetragen hat. Eine fünfköpfige Jury bestehend aus dem Vorsitzenden Frank-Jürgen Weise der Integrationsforscherin Naika Foroutan, dem Autoren Ahmad Mansour, dem Schauspieler Elyas M’Barek und der ehemaligen Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth wählten die Stadt Altena mit ihrem Leitbild „Vom Flüchtling zum Altenaer Mitbürger“. „Auch wenn ich letztendlich den Preis nicht gewonnen habe, so war es für mich eine große Ehre überhaupt nominiert worden zu sein und dem Festakt beizuwohnen. Ich freue mich über die Auszeichnung der Stadt Altena für deren vorbildliche Flüchtlingsarbeit“, so Dr. Hidir Celik.
Auch die stellvertretende Generalsekretärin der Alevitischen Gemeinde Deutschland, Melek Yildiz, freute sich sehr, dass somit auf die wertvolle Arbeit, die von der Gemeinde geleistet wird aufmerksam gemacht wurde. Die Kanzlerin bedankte sich in ihrer Rede bei den vielen Ehrenamtlichen mit den Worten: „Sie erweisen unserem Land einen ganz besonderen Dienst“ und wies darauf hin, dass Integration eine langfristige Aufgabe sei und Mühe erfordere.
