Allgemeine Berichte | 10.11.2025, 14:54 Uhr

Drei Jahrzehnte Engagement

Remagen. Die KirchenVolksBewegung „Wir sind Kirche“ hat vom 7. bis 9. November ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Die Tagung stand unter dem Motto „Macht-Ohnmacht-Hoffnung“ und bot zahlreiche nachdenklich und auch hoffnungsfroh stimmende Beiträge, die die aktuellen Umbrüche und Reformfragen innerhalb der katholischen Kirche reflektierten. Weitere Informationen dazu finden sich unter www.wir-sind-kirche.de.

Im Rahmen dieser „Geburtstags“Bundesversammlung wurde für diese Reformbewegung auch ein neues Bundesteam gewählt: Ma Adler, ic. theol., Philosophin, Studienrätin i.R., Jemgum (Bistum Osnabrück)

Sigrid Grabmeier, Magistra der Volkskunde, Deggendorf (Bistum Regensburg) Konrad Mundo, Baustoffverfahrenstechniker i.R., Berlin-Biesdorf (Erzbistum Berlin) Christoph Schomer, Jurist, Coach für Organisations- und Personalentwicklung, Remagen (Bistum Trier) Christian Weisner, Stadtplaner i.R., Dachau (Erzbistum München und Freising)

Der Verein Wir sind Kirche e.V. wählte ebenfalls eine neue Vorsitzenden-Gruppe: Johann Bürgstein, Hörgeschädigtenpädagoge, Schleswig (Erzbistum Hamburg) Susanne Ludewig, Romanistin, Kassel (Bistum Fulda) Ute Heberer, Rheinstetten (Erzbistum Freiburg)

Wir sind Kirche blickt auf drei Jahrzehnte Reformarbeit in Deutschland und Österreich zurück. Dabei werden mit „We are Church - International“ - auch Irland und weitere Ländern in den Blick genommen. Unsere Kirchenvolksbewegung setzt dank des Engagements unzähliger Ehrenamtlicher weiter auf eine ökumenisch-orientierte Kirche ohne Klerikalismus und Ausgrenzung, die Teilhabe, Geschwisterlichkeit, umfassende Gleichberechtigung und Transparenz lebt.

In diesem Sinne begleitet Wir sind Kirche mit kritisch-geschwisterlichem Blick auch die Aktivitäten in den Gemeinden vor Ort. In den kommenden Monaten wird sich Wir sind Kirche weiterhin aktiv in Prozesse einbringen wie z.B. bei der letzten Vollversammlung des Synodalen Weges im Januar oder der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz im Februar oder auf dem Katholikentag 2026 in Würzburg.

Herzliche Einladung zum Mitmachen vor Ort !

Ganz einfach schreiben an: remagen@wir-sind-kirche.de

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Brohl. Ende des 19. Jahrhunderts nahmen Überlegungen Gestalt an, das Rheinstädtchen Brohl durch das Brohltal mit Oberzissen und Kempenich zu verbinden. Denn in Brenk und Kempenich wurde vulkanisches Gestein abgebaut, insbesondere Phonolith (wichtig für die Glaserzeugung), Tuffsteine, Bimsstein und Basaltschotter, das über den Rhein besser abtransportiert werden konnte. Die neugegründete „Brohlthal-Eisenbahngesellschaft“ begann 1898 mit dem Bau der 23,83 Kilometer langen Brohltalbahn.

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