Traditioneller Prinzenempfang im KRUPP Medienzentrum in Sinzig
Drei Mal Sinzig – Helaaf!
Ob Rheinland, Eifel oder Westerwald – die Fünfte Jahreszeit verbindet die Narren von nah und fern
Sinzig. Es ging hoch her im KRUPP Medienzentrum, als in guter karnevalistischer Tradition die närrischen Souveräne des Erscheinungsgebiets der Heimatzeitung BLICK aktuell ihre Aufwartung machten. Eine große Schar jecker Mitarbeiter hatte sich um Familie Krupp und Zeremonienmeister Hans-Peter Floter im Foyer des bunt dekorierten Medienzentrums versammelt, um die Tollitäten gebührend zu begrüßen.
Das Wasser bis zum Hals und ein Liedchen auf den Lippen
Bei kölscher Musik, kühlen Getränken und kleinen Leckereien erwarteten die Narren des Kruppverlags in bester Laune ihre ersten Gäste. Den Auftakt machte das Oberwinterer Prinzenpaar, Prinz Micha I. und seine Prinzessin Patty I., die mit ihrem Sessionslied „Oh liewer Jott, lass uns fiere“ direkt für super Stimmung sorgten. Nach der feierlichen Übergabe der Orden ergriff Chefredakteur Hermann Krupp das Wort und fand dem närrischen Anlass angemessene Worte: „Die ganze Welt hält uns dieser Tage für bekloppt – aber ich denke, wir sind die einzig normalen. Lasst uns zusammen feiern!“ Auch das Brohler Prinzenpaar, Prinz Stefan I. und Prinz Mirija I., kam mit beeindruckender Gewandung und ihrer „die Mitreisenden aus der Brohltalbahn“ genannten Entourage. Auf Hermann Krupps Seitenhieb bezüglich der im Gegensatz zu Sinzig aktuell etwas angespannten Lage des Rheinorts parierte Prinz Stefan gekonnt: „Hochwassersicher sind wir auch. Wir haben ganz sicher jedes Jahr Hochwasser“ und erntete lautes Gelächter.
Es flogen diePumps der Jungfrau
„Gemeinsam an der Wasserbüffelfront“ war das Motto des Besuchs der Prinzenpaare des Nachbarorts Remagen-Kripp. Prinz Jörg I. mit seiner Prinzessin Manuela kamen in Begleitung des Kinderprinzenpaars Luca und Saskia, die mit ihrer wohl einstudierten Rede den ganzen Saal bezauberten. Einen weiteren Höhepunkt bot die Ankunft des „südlichsten Dreigestirn des Verbreitungsgebiets“: Prinz Carsten I. mit seinem Bauern Thomas und seiner Jungfrau Patricia kamen von der Schloss-Garde Mons Tabor aus Montabaur angereist. Mit Schlagfertigkeit, Gesangseinlage und den weiblichen Reizen der Jungfrau, die ihre Pumps nur so fliegen ließ, hatten die drei Herren von den windigen Höhen des Westerwalds die rheinischen Jecken bald voll im Griff. Den närrischen Nachwuchs aus dem Westerwald vertrat würdig Kinderprinzessin Lina Marie I. vom laut schallenden Ski.
Die Wagenbauerunterbrachen gern ihre Arbeit
Da der närrische Hochadel sich die Türklinke in die Hand gab, reiste auch direkt das Prinzenpaar von Heimbach-Weis an, die noch zwei Stunden zuvor an ihren Umzugswagen gebaut hatten: „Mal so ein entspannter Nachmittag im Hellen – weder in der Wagenbauhalle, noch bei einer Veranstaltung – das ist auch mal wieder was Schönes“, amüsierten sich Prinz Michael I. und seine Prinzessin Eva. Einen großen Auftritt legten die beiden Prinzen von Ahrweiler hin. Prinz Matthias I. kam nicht nur gemeinsam mit Kinderprinz Rico I., sondern hatte auch noch einen ganzen Schwung „seiner Töchter“ dabei: acht zauberhafte junge Damen des Tanzkorps der Stadtgarde, die ihren beiden Prinzen einen fulminanten Einmarsch bereiteten. Eine weitere Besonderheit stellte der Besuch des Westumer Prinzen Rudi I. dar, denn nur alle fünf Jahre wählt sich Westum einen Prinzen für seine Session. Gemeinsam mit seiner Entourage legte der Prinz aus dem Murreland einen wunderbar musikalischen Auftritt hin.
Strahlende Sentiaca dankbeharrlichem Zeremonienmeister
Heimrecht hatte natürlich die Sinziger Sentiaca Dagmar I, die mit großem Gefolge und dem Kinderprinzenpaar Ole I. und Elodie I. anreiste. Die diesjährige Sentiaca ließ es sich nicht nehmen, dem Krupp’schen Zeremonienmeister Hans-Peter Floter dafür zu danken, dass er sie überredete, diesen Ehrenposten überhaupt anzunehmen: „Ich habe es keine Minute bereut und danke dir, dass du nicht nachgelassen hast!“ Selbstverständlich ließen es sich die „Närrischen Buben“ nicht nehmen, ausgelassen mit Familie Krupp und Belegschaft weiter zu feiern.
Loss mer fiere – äwe zesamme!
Dem bunten Treiben schloss sich bald auch das Neuwieder Prinzenpaar, Markus I. und Prinzessin Michaela I., an. Mit ihrer Version des kölschen Stimmungshits „Da simmer dabei“ brachten sie die Stimmung zum Kochen – lautstark sang der ganze Saal mit. „Schäl sick oder nicht: Wir feiern Karneval. Und den feiern wir zusammen!“, rief Prinzessin Michaela der jecken Gesellschaft zu.
Mit einem dreifachen „Maye – Mayoh“ wurde die Mayener Prinzessin Tina I. direkt standesgemäß begrüßt. Mit ihrem Ehemann und „Hofnarren“ Michel und ihrem Hofstaat gab sie ihr Sessionslied zum Besten, denn „Faasenacht zu starte, jo dat bringt os Herz zum laache!“
Mit dem Besuch von Prinz Marco I. und seiner Confluentia Kim aus Koblenz näherte sich der Prinzenempfang 2020 im Krupp Medienzentrum seinem Finale. Angekündigt von ihrem „Ululales“ und mit großzügigen Geschenken betraten sie die Bühne und rissen auch die letzten Narren mit ihrem Song „Olau Kowelenz“ von den Stühlen. „Wir danken euch allen für die tolle Berichterstattung. Wir freuen uns so über diese Unterstützung!“, wandte sich Confluentia Kim an die Belegschaft des Krupp-Verlags. Selbstverständlich ließen sich auch die Koblenzer nicht lange bitten und schlossen sich, versorgt mit kühlen Getränken und leckeren Happen, bald der Feiergesellschaft an.
Auch 2020 wurde im Krupp Medienzentrum die Tradition des rheinischen Karnevals wieder mit Leib, Herz und Seele hochgehalten. Jenseits der Grenzen und Animositäten von Helau und Alaaf, von linker oder rechter Rheinseite feierten die Narren der BLICK aktuell gemeinsam. Oder – wie ein Gardist es amüsiert zusammenfasste: „Das ist doch hier eigentlich… Sinzig – Helaaf!“
-KBL-
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