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Technofestival „NATURE ONE“

Drei Tage Mega-Rave im Hunsrück

350 DJs elektronischer Musik auf 23 Floors bei NATURE ONE vom 3. bis 5. August auf der Raketenbasis Pydna bei Kastellaun

Drei Tage Mega-Rave im Hunsrück

350 DJs werden auf 23 Floors für super Stimmung, Sound und eine geniale Lichtershow sorgen. Foto: www.nature-one.de

12.07.2018 - 13:03

Kastellaun. Unter dem Motto „all you need to be“ wird vom 3. bis 5. August bei der 24. Ausgabe von NATURE ONE gefeiert. Auf der Raketenbasis Pydna bei Kastellaun (Hunsrück) spielen über 350 DJs auf 23 Floors. Erwartet werden rund 55.000 Besucher zu Deutschlands traditionsreichstem Festival für elektronische Musik. Mit dabei sind u.a. Stars wie „Boris Brejcha“, „Neelix“, „Nina Kraviz“, „Paul van Dyk“, „Sam Feldt“ und „Sven Väth“. Bereits donnerstags leiten zehntausende Fans beim „DASDING-Opening“ im „CampingVillage“ das Wochenende ein.

Erstmals fand NATURE ONE 1995 auf dem Flughafen Hahn statt. Seit 1996 wird die Raketenbasis Pydna bei Kastellaun im Hunsrück einmal jährlich zur Heimat der elektronischen Musikfans. Vier Tage und drei Nächte Camping, Party und elektronische Beats unter freiem Himmel erwarten die rund 55.000 Besucher. Gefeiert wird zu über 350 international bekannten DJs & LiveActs auf 4 Head- und 19 Clubfloors.

Die meisten Fans reisen bereits am Donnerstag, 2. August in das 100 Hektar große „CampingVillage“. Gecampt wird direkt beim Auto. Tausende Hobby-DJs beschallen mit ihren Soundanlagen rund um die Uhr die selbst gebauten Dancefloors.

Der offizielle Startschuss fällt traditionell mit dem „DASDING-Opening“ am Donnerstag um 20 Uhr. Die DJs des Radiopartners DASDING liefern den Sound zum Auftakt. Ab Freitagabend wird auf dem Festivalgelände gefeiert. Ob open-air, im 10-Mast-Zelt oder in und auf den Raketenbunkern, es werden sämtliche Stile der elektronischen Musik gespielt: Von Techno, Trance, House über die harder Styles, Goa, Drum’n’Bass bis hin zu Classics. Der „OpenAirFloor“ mit einer Fläche für 10.000 Personen bildet das Herz der Raketenbasis. Hier treten u.a. „Neelix“, „Paul van Dyk“ und das DJ-Duo „Aly & Fila“ aus Ägypten auf.

In einem großen 10-Mast-Zelt ist der „Century Circus“ untergebracht. Neben der Frankfurter Techno-Legende „Sven Väth“ gehören auch internationale Top-Stars wie „Nina Kraviz“ aus Russland und „Joseph Capriati“ aus Italien zum LineUp.

Von Deep über Tech bis Bass und Electro - die musikalische Vielfalt ist groß in der „HomeBase“. Stars wie „Moonbootica“, „Tube & Berger“ und „Boris Brejcha“ stehen hier auf der Bühne. Auf dem „Classic Terminal“ werden die besten Tracks aus über 20 Jahren Rave-Geschichte gespielt von Acts wie „Dune“ und „Talla vs. Taucher“.

Den Kontrast zu den Headfloors liefern die Clubfloors: Mit Platz für wenige Hundert Personen entsteht echtes „Underground-Feeling“. Neben international bekannten DJs legen hier auch Residents und Newcomer auf. Der schwul-lesbische Floor „Gayphoria“ feiert bereits sein 20-jähriges NatureOne-Jubiläum. Neu mit dabei ist hingegen der Floor „Ragnarøk/Polygon/TKR“, der vielseitigen Techno-Sound aus Berlin mitbringt. Bei „Masters of Hardcore“ aus den Niederlanden sorgen u.a. „Mad Dog“, „AniMe“ und „Noize Suppressor“ für die härteren Klänge.

Audio

Interview mit Nature-One-Veranstalter Oliver Vordemvenne vor dem Festival 2018. © BLICK aktuell

Tickets sind erhältlich unter nature-one.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Ein Non-Stop Bustransfer zum Festivalgelände ab Hauptbahnhof Koblenz wird eingerichtet.

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Kommentare
Hans-Peter Schneider:
Tolle Aktion durch den Junggesellen Verein
Uwe Klasen:
Der „International Union for Geological Science“ (IUGS) obliegt die Einteilung der geologischen Zeitskala und die beschloss: Die aktuelle Epoche ist und bleibt das „Holozän“! Und unter dem negativen Einfluss, selten hinterfragter ökologistischer Glaubenssätze, vor allem den „Grenzen des Wachstums“, haben wir in Deutschland und Europa, nur noch sehr geringes Vertrauen in unsere eigene Fähigkeit, durch technologischen Fortschritt und ökonomische Aktivität größeren Wohlstand für alle Menschen zu schaffen. Die Denkschule des Pastor Thomas Malthus ist nicht jedem ein Begriff, aber immer noch beeinflusst diese das moderne „Grenzen-Denken“ und seine Theorie von den Grenzen des Wachstums erwies sich, wie so viele danach, als fehlerhaft!
Julia Brand:
Naja... ich schätze mal die Tendenz war eher steigend und es ist doch wohl sinnvoller so etwas direkt nicht zu wollen, als es von einer Anzahl abhängig zu machen... Und zu der Begründung, ob man sie nun mag oder nicht, rein objektiv betrachtet sehe ich da jedenfalls einen Unterschied bei, ob man fast den ganzen Körper verdeckt oder eben einen Badeanzug etc trägt. Macht schon an die 50 - 75 prozent Unterschied bei den möglichen eventuell versteckten Wunden etc... 100 prozentige Sicherheit gibt es ja bekanntlich nie, aber wieso sollte nicht auch hier eine Risiko Reduzierung sinnvoll sein? Ich frage mal umgekehrt. Welche Argumente sprechen denn dagegen so für das dulden eines Burkinis? Das Frauen das so unbedingt wollen? Warum tun sie das denn? Weil sie es furchtbar hübsch und modisch finden, oder weil sie es nie anders erleben durften? Also ich schätze mal das die meisten es aufgrund irgendwelcher Männer, Väter, gesellschaftlichen Zwänge tragen sollen, und es wie gesagt auch von klein auf als böse beigebracht wird. Ich denke sie sind nach Europa gekommen um es besser zu haben? Und wenn ein Verbot her muss um der Unterdrückung eines Menschen, in dessen Kultur man ja nicht rein reden darf, entgegen zu wirken, dann soll es so sein. Schade eher das man mit Wunden etc argumentieren muss, weil der eigentlich doch "richtigere" Grund doch wieder nur Anlass für Anprangerungen wäre...
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