Traditionelles Schützenfest in Raubach
Drei Tage Spaß, Tradition, Unterhaltung und Wettkampf
Schützengilde Raubach geht neue Wege bei der Ausrichtung des jährlichen Schützenfestes
Raubach. Am vergangenen Wochenende richtete die Schützengilde Raubach 1951 e.V. ihr jährliches Schützenfest zum 65. Mal aus. Zum ersten Mal in den langen Jahren ging der Verein neue Wege und brach insofern mit der Tradition, dass das bisher viertägige Schützenfest ab jetzt an drei Tagen ausgetragen wird. Das bedeutete natürlich, dass es von Freitagabend bis Sonntagabend viele attraktive Programmpunkte und Highlights für die Raubacher Einwohner und die zahlreichen Gäste gab.
Eröffnung und Fassanstich
Am Freitagabend fanden der Fassanstich und die Eröffnung auf dem Festplatz statt, bevor es mit „Just the Best … on Video“ weiterging. Auf der Großleinwand wurden die größten Hits der letzten Jahrzehnte mit den dazugehörigen Musikvideos gezeigt. Die gut 400 Besucher aus allen Generationen begaben sich so auf eine Reise durch die 80er und 90er, aber auch die Hits von heute und viele Songs, die die Großereignisse der letzten Jahre geprägt haben, waren mit im Programm. Bis spät in die Nacht feierten neben der Dorfjugend, die natürlich geschlossen auftrat, auch andere Vereine und viele Raubacher und Gäste aus den umliegenden Dörfern.
Traditioneller Festumzug und Königsparade
Der Schützenfestsamstag wurde vom traditionellen Festumzug durch den Ort mit anschließender Königsparade am Schmiedeplatz eingeläutet. Die Schützengilden aus den umliegenden Orten waren zahlreich der Einladung gefolgt und so zogen sie begleitet vom Musikverein Siershahn und dem Spielmannszug Kleinmaischeid durch den Ort, um nach der Königsparade gemeinsam ins Festzelt einzuziehen. Um 21 Uhr stand dann die Sommer-Nacht-Party mit Geri, dem Klostertaler und den Wolpertinger Buam auf dem Programm. Viele der mehr als 500 Gäste kamen ganz traditionell in Dirndl und Lederhose.
Die Musiker heizten dem Publikum ordentlich ein, wobei das vielleicht gar nicht so nötig war, denn die Gäste ließen sich nicht lange bitten und feierten, was das Zeug hielt. Es wurde auf der Tanzfläche und den Bänken getanzt und gerockt und die Musiker ließen sich davon mitreißen.
Programmtechnisch die größte Herausforderung war der Sonntag, der für die Mitglieder der Schützengilde bereits um 8:30 Uhr mit Kaffeetrinken bei Franzmanns begann, damit sie um 100 Uhr gestärkt zum Festgottesdienst bei Pastor Wolfgang Eickhoff in der Kirche sein konnten. Nach dem Gottesdienst, der musikalisch vom Musikverein Siershahn mitgestaltet wurde, zogen die Schützen begleitet von der Kapelle zum Ehrendenkmal am Schmiedeplatz, um dort einen Kranz für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege und ein Gesteck für die verstorbenen Mitglieder niederzulegen und den Verstorbenen zu gedenken. Mit nachdenklichen Worten ging der 1. Vorsitzende und Major Sascha Vohl auf die Predigt des Gottesdienstes ein und erinnerte daran, wie gefährlich es werden kann, wenn man sich vor Fremdem fürchtet und es ablehnt. Er mahnte die Zuhörer, keine Angst zu haben, denn diese war seit jeher ein schlechter Ratgeber. Musikalisch begleitet wurde das Gedenken auch vom Musikverein Siershahn, der zum Abschluss noch die Nationalhymne spielte, bevor alle zum Frühschoppen-Konzert ins Festzelt aufbrachen. Dort fanden die Ehrungen des Pfänderschießens und der Jugend sowie der langjährigen Mitglieder statt. Um 13 Uhr ging es zum Königsschießen auf den Holzadler auf den Festplatz. Bis die linke Schwinge fiel und Raimund Adams den Titel des 2. Ritters sein eigen nennen durfte, ging einige Zeit ins Land. Die rechte Schwinge fiel dann sehr viel schneller und Dominique Kolbe errang damit den Titel des 1. Ritters.
Martin Backhaus eroberte den Titel des Königs
Nun ging es noch um den Titel des Königs, den Martin Backhaus erobern konnte. Die Schützen salutierten vor ihrem neuen König, der um 19 Uhr in einer feierlichen Prozession von zu Hause abgeholt wurde und zur offiziellen Königsproklamation ins Festzelt einzog. Zu Ehren des neuen Schützenkönigs wurde der Große Zapfenstreich vom Musikverein Siershahn und dem Spielmannszug Kleinmaischeid zum Besten gegeben, bevor der gemütliche Teil des Abends mit Tanz mit der Band Vinnie Cooper begann und das Schützenfest langsam ausklang.
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