Allgemeine Berichte | 13.02.2019

Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rheinbach

Drei neue Fahrzeuge im Dienst

Kürzlich konnte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rheinbach drei Fahrzeuge in ihren Fuhrpark aufnehmen

Rheinbach. In einer feierlichen Zeremonie wurde ein Gerätewagen Logistik, ein Kommandowagen sowie ein Verkehrssicherungsanhänger auf der Feuerwache im Brucknerweg in Dienst gestellt. Die Fahrzeuge wurden von Pfarrerin Gudrun Schlösser und Diakon Friedrich Roos eingesegnet. Anschließend fand die Schlüsselübergabe statt.

Der neue Gerätewagen Logistik (kurz: GW-L2) wirkt mit einer Länge von fast acht Metern und einem zulässigen Gesamtgewicht von 16 Tonnen nicht nur imposant – er bietet den Einsatzkräften neben einer mit 1.500 kg belastbaren Ladebordwand auch allerhand weitere innovative Einsatzmöglichkeiten.

Der GW-L2 auf MAN-Fahrgestell mit 290 PS löst seinen „kleinen“ Bruder, den Gerätewagen Gefahrgut ab, der 29 Jahre lang für Gefahrguteinsätze in und um Rheinbach zur Verfügung stand. Technisch wurde er gehegt und gepflegt, aber die Anforderungen und das Einsatzspektrum der Feuerwehr wachsen und verändern sich, weshalb sich auch der Fuhrpark stetig weiterentwickeln muss.

Nicht nur optisch macht das neue Einsatzfahrzeug etwas her. Auch Ausstattungsmerkmale wie ein eingebauter Lichtmast, eine Ladebordwand, die zur Hälfte klappbar ist, sowie Seitenwände und Planen, die sich multifunktional auf-und abrüsten lassen. Der Gerätewagen Logistik ist geländegängig und lässt sich durch unterschiedliche Containermodule kinderleicht bestücken und verändern.

Sieben Container nehmen die Materialien des alten Gefahrgutfahrzeuges auf, die zum Teil durch Neubeschaffungen (wie z.B Chemikalienschutzanzüge) modernisiert wurden. Zusätzlich werden weitere bestückte Container vorgehalten, so dass Reserve-Atemschutzgeräte, Schlauchmaterial für lange Wegestrecken, Sandsäcke oder Material für Wasserschäden zu den Einsatzstellen gebracht werden können. Stationiert ist das 192.000 Euro teure Allroundfahrzeug auf der Feuerwache im Brucknerweg.

Neben dem GW-L2 stand ein weiteres Neufahrzeug im Rampenlicht: Nach zehn Jahren Einsatzdienst erhält der Zugführer vom Dienst, der sogenannte B-Dienst, ein neues Kommandofahrzeug, welches über die neuste Funktechnik sowie eine Navigations- und Freisprecheinrichtung verfügt.

Neben der Führungskomponente, bietet das Allrad-Fahrzeug auch die Zubringermöglichkeit für allerhand Spezialausrüstung, wie z.B. Türöffnungskoffer, Wärmebildkamera oder Rauchabschlüsse. Aber auch modernste Notfallausrüstung, wie ein Rettungsrucksack und ein automatisierter, externer Defibrillator (AED), sind auf dem KdoW 2 verlastet.

Das 77.000 Euro teure Fahrzeug hat keinen festen Standort, sondern befindet sich immer beim jeweils diensthabenden B-Dienst. Zugleich wurde mit dem GW-L und dem Kommandowagen auch ein Verkehrssicherungsanhänger (VSA) eingeweiht und in Dienst gestellt. Der Anhänger erhöht die Sicherheit der Einsatzkräfte und bringt zusätzlich mehr Absicherungsmaterial an die Einsatzstelle. Die Klapptafel mit ihren drei großen, gelben Warnleuchten, allerhand Verkehrsleitkegel und Stableuchten sowie die rot-weiße Beklebung lassen erkennen: hier soll abgesichert und gewarnt werden.

Bei dem VSA handelt es sich nicht um ein Neufahrzeug: ein alter Verkehrssicherungsanhänger wurde umgebaut, überholt und instandgesetzt. Das Material für den Ausbau hat die Stadt Rheinbach gekauft, der Aus-und Umbau fand dann mit gespendeter Arbeitskraft statt. Auch der VSA ist mit seinem „Spannmann“ einem Mannschaftstransportfahrzeug auf der Feuerwache im Brucknerweg stationiert.

Pressemitteilung der

Freiwillige Feuerwehr

der Stadt Rheinbach

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